Sure 5. Der Tisch (Al-Maida)

Aus der Koranausgabe der Bertelsmann Club GmbH, Gütersloh, Buch-Nr. 028019; nach der Übertragung von Ludwig Ullmann (1840) neu bearbeitet und erläutert von L. W.-Winter. Leider scheint nirgends auf, wann diese Neubearbeitung erstellt wurde; in der Einführung von L. W.-Winter heißt es jedoch: „Mehr als sechshundert Millionen Anhänger zählt der mohammedanische Glaube heute.“ Da heute schon von etwa 1,3 Milliarden Moslems weltweit die Rede ist, muß diese Fassung jedenfalls schon mehrere Jahrzehnte alt sein.

Der Anlaß für die Veröffentlichung dieser Fünften Sure, die chronologisch die 114. und damit die letzte war (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Koransuren, mit Dank an rolf für den Link), welche weiters alle vorhergehenden abrogiert, war die von Osimandias Kommentar Nr. 123 zu “Kann man mit Islamkritikern reden?“ ausgelöste Diskussion um diese Sure und speziell den Vers 22, der Manfred Kleine-Hartlage zu diesem Kommentar veranlaßte:

“Jetzt bin ich baff: Die Stelle sagt tatsächlich eindeutig, dass Allah das Land für die Juden bestimmt hat. Vielleicht sollte die israelische Regierung mal spaßeshalber eine entsprechende Fatwa bei der Al-Azhar einholen, nur um die frommen Gelehrten ein wenig ins Schwitzen zu bringen. “

Fette Hervorhebungen im Text sind von mir. Ich habe die Fußnoten von L. W.-Winter, die im Buch immer unten auf der jeweiligen Seite stehen, in Abständen zwischen den Versen der Sure eingefügt, damit man nicht immer bis zum Ende des Artikels scrollen muß, wenn man sie nachlesen möchte.

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FÜNFTE SURE: DER TISCH1 (Al-Maida), offenbart zu Medina

[1] Im Namen Allahs, des Allbarmherzigen.

[2] O Gläubige, haltet eure Verträge1. Es ist euch erlaubt, das unvernünftige Vieh zu essen, ausgenommen das, was verboten ist2, und ausgenommen die Jagdbeute, während ihr auf Wallfahrt seid (was sonst wohl erlaubt ist3), denn Allah verordnet, was er will.

[3] O Gläubige, entweiht nicht die heiligen Gebräuche Allahs4 und nicht den heiligen Monat (Moharam) und nicht die Opfertiere und deren Schmuck5. Beleidigt auch die nicht, welche zum Heiligen Tempel wallfahrten, um Allahs Huld und Wohlgefallen zu erlangen. Habt ihr Iram (den Pilgermantel) abgetan (die Wallfahrt vollzogen), dann mögt ihr auf die Jagd gehen. Nicht verleite euch Haß gegen die, welche euch vom heiligen Tempel Haram abhalten (das Kampfverbot im heiligen Raum und Monat – gegen die den Tempelbesuch behindernden Koreischiten). Steht euch als Gerechte in Gottesfurcht bei, seid nicht sündig in Feindschaft. Fürchtet Allah; er ist streng im Strafen.

[4] Es ist euch verboten zu essen: von selbst Gestorbenes (Verendetes), Blut und Schweinefleisch und das, bei dessen Schlachtung ein anderer als Allahs Name angerufen worden war, und Ersticktes und Erschlagenes oder durch Fall zu Tode Gestürztes oder das durch die Hörner eines anderen Tieres Getötete (und Angefressene) und das von wilden Tieren Zerrissene, außer ihr selbst habt es erst völlig getötet6, und das, was Götzen zu Ehren geschlachtet wird7. Auch ist es Sünde, durch Werfen des Loses etwas zu verteilen8. Wehe an jenem Tage denen, welche von eurer Religion abfielen. Fürchtet nicht diese, sondern nur mich. Heute habe ich für euch eure Religion vollendet9 und meine Gnade an euch erfüllt und euch (den) Islam zur Religion gegeben. Wer aber, durch Hunger gezwungen, Verbotenes genießt, ohne Absicht, sündigen zu wollen, dem verzeiht Allah, gegen den ist er barmherzig.

1) So genannt nach den Versen [113, 115] f. dieser Sure, in denen der Tisch erwähnt wird, der Jesu vom Himmel zugekommen war. Siehe Note 46. Oft heißt diese Sure auch nach dem Anfang derselben: Die Verträge.

2) Das Schwein.

3) Jagd war nur während der Pilgerschaft verboten.

4) Die Zeremonien bei der Wallfahrt.

5) Die nach Mekka gebrachten Opfertiere wurden mit allerlei Zierat, z. B. mit Kränzen um den Hals, geschmückt.

6) Wenn das von Tieren Zerrissene noch Leben hatte als es in eure Hände kam, und ihr es ordnungsgemäß geschlachtet habt.

7) Im Original heißt es: was auf Steinen geschlachtet wird. Die heidnischen Araber pflegten vor ihren Häusern Steine aufzustellen und auf diesen ihren Götzen zu opfern.

8) Die Sitte, durchs Pfeillos zu entscheiden und das Schicksal zu befragen, war bei den heidnischen Arabern, wie überhaupt bei den Orientalen, verbreitet.

9) Die Kommentatoren schließen aus dieser Stelle, daß dies die letzte Offenbarung Mohammeds gewesen sei und nach dieser keine religiösen Offenbarungen mehr erfolgt seien.

[5] Sie werden dich fragen, was ihnen zu essen erlaubt sei. Antworte: „Alles, was zuträglich und gesund ist, ist erlaubt, und das, was Jagdtiere, die ihr wie Hunde abgerichtet habt, für euch fangen, welche ihr aber lehren müßt, das Wild so zu töten, wie es Allah befahl. Was diese für euch fangen, das eßt und gedenkt Allahs dabei und fürchtet ihn; denn Allah ist schnell im Zusammenrechnen.“

[6] An diesem Tag ist euch alles, was gut ist, zu genießen erlaubt, auch die Speisen der Schriftbesitzer (was Juden oder Christen bereiteten), sowie eure Speisen auch ihnen erlaubt sind. Es ist euch auch erlaubt, freie keusche Frauen zu heiraten, die gläubig sind, auch freie keusche Frauen von denen, welche die Schrift vor euch erhalten haben, wenn ihr ihnen ihre Morgengabe gabt und züchtig mit ihnen lebt und sie nicht nur zu Konkubinen und Beischläferinnen macht oder heimlich Huren nehmt. Wer aber den Glauben verleugnet, dessen Werke sind vergeblich und der gehört in jener Welt zu denen, welche verdammt sind.

[7] O Gläubige, bevor ihr euch zum Gebet anschickt, wascht euer Gesicht, eure Hände bis zum Ellbogen, reibt naß eure Köpfe und reinigt eure Füße bis an die Knöchel ab; habt ihr euch durch Beischlaft verunreinigt, so wascht euch ganz. Seid ihr aber krank oder auf der Reise oder geht einer aus einem heimlichen Gemach (nach Verrichtung der Notdurft) oder ihr habt Frauen berührt und ihr findet kein Wasser, so nehmt feinen reinen Sand und säubert euer Gesicht und eure Hände damit. Allah will euch damit keine Last aufbürden, sondern euch reinigen und seine Gnade an euch vollbringen, damit ihr dankbar werdet.

[8] Erinnert euch an Allahs Gnade und das Bündnis – zu El-Akaba -, das er mit euch geschlossen hatte, als ihr sagtet: „Wir haben gehört und wollen gehorchen.“ Daher fürchtet Allah; denn Allah kennt das Innerste des Herzens.

[9] O Gläubige, beobachtet Gerechtigkeit, wenn ihr ein Zeugnis vor Allah10 ablegt. Laßt euch nicht durch Haß gegen jemanden verleiten, Unrecht zu tun, sondern handelt nur gerecht; das führt euch der Frömmigkeit näher. Fürchtet nur Allah; denn Allah kennt euer Tun.

[10] Allah hat denen, welche glauben und Gutes tun, Versöhnung und großen Lohn versprochen.

[11] Die Ungläubigen aber, welche unsere Zeichen für Lügen halten, sollen der Hölle Gefährten werden.

[12] O Gläubige, seid eingedenk der Gnade Allahs gegen euch: Als einst Menschen (in Feindschaft) ihre Hände gegen euch ausstrecken wollten, da hielt er ihre Hände zurück; darum fürchtet Allah, nur auf ihn mögen die Gläubigen vertrauen.

[13] Allah hatte früher ein Bündnis mit den Kindern Israels geschlossen und unter ihnen zwölf Fürsten ausgewählt11, und Allah sprach: „Ich werde mit euch sein, wenn ihr das Gebet verrichtet und Almosen gebt und meinen Gesandten glaubt und sie unterstützt und Allah auf gute Zinsen leiht12. Dann will ich euch eure Sünden verzeihen und euch in wasserreiche Gärten bringen. Wer aber von euch darauf im Unglauben verharrt, der irrt vom rechten Weg ab.“

[14] Weil diese nun ihr Bündnis gebrochen haben, deshalb haben wir sie verflucht und ihr Herz verstockt, so daß sie Worte von ihrer wahren Stelle gerückt13 und einen Teil dessen, woran sie gemahnt worden waren, vergessen haben. Du aber laß nicht nach, ihre Betrügereien aufzudecken. Betrüger sind sie bis auf wenige. Doch vergib und verzeih ihnen; denn Allah liebt die, welche Gutes tun.

[15] Auch mit denen, welche sagen: „Wir sind Christen“, hatten wir einen Bund geschlossen; aber auch sie haben einen Teil dessen vergessen, wozu sie ermahnt worden waren. Darum haben wir Feindschaft und Haß14 unter ihnen bis zum Auferstehungstag erregt, dann wird ihnen gezeigt werden, was sie taten.

[16] O ihr Schriftbesitzer, unser Gesandter ist nun zu euch gekommen, um euch viele Stellen in der Schrift anzuzeigen, die ihr weggelassen habt. Manche wird auch er übergehen15. Nun ist euch ein Licht und eine deutliche Schrift von Allah zugekommen.

[17] Hierdurch will Allah die, welche nach seinem Wohlgefallen streben, auf den Weg des Friedens leiten und sie aus der Finsternis in das Licht nach seinem Willen führen und ihnen den rechten Weg weisen.

[18] Wahrlich, das sind Ungläubige, welche sagen: „Allah ist doch Christus, der Sohn Marias.“ Sage ihnen: „Wer könnte es Allah verwehren, wenn er Christus, den Sohn Marias, mit seiner Mutter, samt allen Erdbewohnern vertilgen wollte?“ Allah gehört ja das Reich der Himmel und der Erde, und was zwischen ihnen ist. Er erschafft, was er will, denn Allah ist allmächtig.

[19] Die Juden und Christen sagen: „Wir sind die Kinder Allahs und einzig von ihm Geliebten.“ Sag ihnen: „Warum straft euch Allah denn eurer Sünden wegen? Nein, ihr seid nur Menschen wie andere, die er erschuf.“ Er verzeiht, wem er will, und bestraft, wen er will. Allah ist Herr über die Himmel und die Erde, und was zwischen ihnen ist, und zu ihm kehren alle Dinge zurück.

[20] O ihr Schriftbesitzer, nun ist unser Gesandter nach einem Zeitraum von Propheten16 zu euch gekommen, sonst hättet ihr sagen können: „Es ist keiner zu uns gekommen, weder Gutes verkündend noch uns warnend.“ Nun aber ist ein Verkünder guter Botschaft und Ermahner zu euch gekommen, und Allah ist allmächtig.

[21] Besinnt euch, als Moses zu seinem Volke sagte: „Erinnert euch der Gnadenbeweise Allahs gegen euch, der euch Propheten und Könige eingesetzt und euch gegeben hat, was sonst keiner Nation in der Welt gegeben war17.

[22] Mein Volk betritt das Heilige Land, welches Allah dir bestimmt hat. Wendet euch nicht ab, sonst könntet ihr verderben und untergehen.“

[23] Sie aber antworteten: „O Moses, es wohnt ein Volk von Riesen darin, wir wollen nicht früher hineingehen, ehe jene nicht fortgezogen sind. Sobald aber diese aus dem Land verjagt sind, wollen wir einziehen.“

[24] Darauf sagten zwei Männer18, welche Allah fürchteten und die Gnade Allahs schon erfahren hatten: Geht nur zum Tore der Stadt hinein, und wenn ihr eingezogen seid, werdet ihr siegen. Vertraut nur auf Allah, wenn ihr Gläubige seid.“

[25] Sie aber antworteten: „O Moses, wir gehen nimmer hinein, solange jene darin sind. Gehe du hin und dein Herr und kämpft. Wir wollen so lange hierbleiben.“

[26] Moses sagte: „O Herr, ich habe nicht die Macht, über jemanden zu gebieten, nur über mich und meinen Bruder; darum mache einen Unterschied zwischen uns und diesem frevelhaften Volke.“

[27] Allah antwortete: „Das Land sei ihnen nun vierzig Jahre verboten; so lange sollen sie auf der Erde umherirren. Sei weiter nicht besorgt um dieses frevelhafte Volk.“

[28] Erzähle ihnen die Geschichte der zwei Söhne Adams19, wie sie sich in Wahrheit zugetragen hat. Als diese ihr Opfer brachten und das Opfer des einen angenommen und das des anderen nicht angenommen wurde, sagte Kain: „Ich will dich umbringen.“ Abel aber antwortete: Allah nimmt nur das Opfer der Frommen an.

[29] Wenn du deine Hand ausstrecken solltest, um mich zu erschlagen, so will ich doch die meinige nicht ausstrecken, um dich umzubringen, denn ich fürchte Allah, den Herrn der Welten.

[30] Ich wünsche nur, daß du meine und deine Sünden trägst und ein Gefährte des Höllenfeuers wirst; denn das ist der Lohn der Ungerechten.“

[31] Doch Kain verhärtete sein Herz und tötete seinen Bruder, und so gehörte er nun zu den Verloreren.

[32] Da schickte Allah einen Raben, der in der Erde scharrte, um Kain zu lehren, wie er den Leichnam seines Bruders bergen könne20. Da sagte Kain: „Wehe mir, ich bin ja nicht einmal so geschickt wie dieser Rabe, daß ich den Leichnam meines Bruders (die Tat an meinem Bruder) zu bergen wüßte.“ Und nun gehörte er zu den Bereuenden.

[33] Daher haben wir den Kindern Israels vorgeschrieben, daß wer einen umbringt, nicht um zu vergelten oder weil dieser Verderben auf der Erde anrichtete (aus Vergeltung oder im Krieg), es so sei, als habe er alle Menschen umgebracht. Wer andererseits eines einzigen Menschen Leben rettet, nur einen am Leben erhält, sei angesehen, als habe er das Leben aller Menschen erhalten. Unsere Gesandten sind schon früher zu ihnen (den Juden) mit deutlichen Beweisen gekommen; nachher waren doch noch viele von ihnen lasterhaft auf der Erde. (Anm. Deep Roots: siehe auch, was Irmin Vinson in Holocaust-Gedenken über die talmudische Originalversion dieser Regel schreibt)

[34] Doch der Lohn derer, welche sich gegen Allah und seinen Gesandten empören und sich bestreben, nur Verderben auf der Erde anzurichten, wird sein: daß sie getötet oder gekreuzigt oder ihnen die Hände und Füße an entgegengesetzten Seiten21 abgehauen oder daß sie aus dem Lande verjagt werden. Das ist ihre Strafe in dieser Welt, und auch in jener Welt erwartet sie große Strafe.

[35] Doch die, welche bereuen, bevor ihr sie gefangen habt und zwingt, mögen wissen: Gegen sie ist Allah verzeihend und barmherzig.

10) Es ist hier nicht nur an das Zeugnis vor Allah, sondern auch vor irdischen Richtern gedacht.

11) Nach Anzahl der Stämme.

12) Zu den heiligen Kriegen Geld vorschießt.

13) In der Heiligen Schrift namentlich solche Stellen, die sich auf Mohammed beziehen sollen.

14) Die vielen christlichen Sekten, die sich gegenseitig verketzern.

15) Wahl übersetzt: Und er wird euch viel vergeben. Sale bemerkt, daß nur solche Stellen, deren Wiederherstellung in der Heiligen Schrift überflüssig ist, übergangen werden. Und ich meine: Mohammed läßt sich hier von Allah die überzeugende Legitimation erteilen, wegzulassen, was seiner Lehre widerspricht, wie er selbst im Koran Überholtes später aufhebt.

16) Der Zeitraum, der zwischen der Erscheinung eines früheren und des nächsten nachfolgenden Propheten liegt.

17) Das Manna, die Wolkensäule, die Meeresspaltung und so weiter.

18) Kaleb und Josua, zwei von den zwölf Kundschaftern, die Moses nach Kanaan entsandte (V. Mos. 30).

19) Die Geschichte von Kain und Abel, welche bei den Moslems Kabil und Habil heißen.

20) Im Original: die „Scham“, die unbedeckten Geschlechtsteile seines Bruders. Es wird ferner erzählt, daß Kain nicht wußte, wie er den Körper seines Bruders verbergen könnte, bis er gesehen hatte, wie ein Rabe die Erde aufscharrte, um einen anderen toten Raben zu begraben.

21) Entweder die rechte Hand und der linke Fuß oder der rechte Fuß und die linke Hand.

[36] O Gläubige, fürchtet Allah und strebt nach Vereinigung mit ihm und kämpft für seine Religion, damit ihr glücklich werdet.

[37] Die Ungläubigen aber, und hätten sie auch alles, was in der Welt ist, und noch viel mehr dazu – um sich am Auferstehungstage von der Strafe loszukaufen -, nein, es wird nichts von ihnen angenommen, auf sie wartet große Strafe.

[38] Sie werden verlangen, aus dem Höllenfeuer herauszukommen. Sie werden aber nicht herauskommen, sondern ihre Strafe wird ewig dauern.

[39] Einem Dieb und einer Diebin haut die Hände ab, zur Strafe dessen, was sie begangen haben. Diese warnende Strafe (ist) von Allah; denn Allah ist allmächtig und allweise.

[40] Wer aber, nachdem er gesündigt hat, bereut und sich bessert, zu dem wird Allah sich wieder hinwenden; denn Allah ist verzeihend und barmherzig.

[41] Weißt du denn nicht, daß Allah die Himmel und die Erde beherrscht? Er straft, wen er will, und verzeiht, wem er will; denn Allah ist aller Dinge mächtig.

[42] O Gesandter, betrübe dich nicht über die, welche im Unglauben verharren, über die, welche mit dem Mund wohl sagen: „Wir glauben“, aber in ihrem Herzen doch nicht glauben, oder über die Juden, welche nur auf Lügen horchen, um sie weiterzuerzählen, und auf andere, die nicht zu dir kommen – die Rabbinen -, hören. Sie verkehren auf ihre Art die Worte der Schrift an ihren Stellen und sagen: „Wenn euch dies Buch gebracht wird, dann nehmt es an. Wird es euch nicht gebracht, seid vorsichtig auf eurer Hut!“ Für die, welche Allah in Versuchung führen will, wirst du bei Allah nichts vermögen. Alle die, deren Herz Allah nicht reinigen will, haben in dieser Welt Schmach und in jener Welt große Strafe zu erwarten.

[43] Sie hören auf Lügen und essen, was verboten ist. Sie werden zu dir kommen22, richte dann zwischen ihnen oder entferne (wende) dich von ihnen. Wenn du dich von ihnen entfernst, werden sie dir durchaus nicht schaden können. Wenn du aber richtest, dann richte zwischen ihnen nur nach Gerechtigkeit; denn Allah liebt die Gerechten.

[44] Doch wie sollten sie sich deiner Entscheidung unterwerfen? Sie haben ja die Thora, worin die Urteile Allahs enthalten sind. Sie werden dir daraufhin doch den Rücken zukehren23; denn sie sind keine Gläubigen.

[45] Wir haben die Thora offenbart, die Leitung und Licht enthält; nach ihr richteten die gottergebenen Propheten die Juden; auch die Rabbinen und Schriftgelehrten urteilten nach dem Buch Allahs, das ihnen zur Aufbewahrung gegeben war, und sie waren Zeuge davon24. Darum fürchtet nicht die Menschen, sondern nur mich und verkauft meine Zeichen nicht für geringen Preis. Wer sein Leben (und seine Urteile) nicht nach der Offenbarung Allahs und nach dem, was er herabsandte, richtet, der gehört zu den Ungläubigen.

[46] Wir haben ihnen vorgeschrieben, daß man also richten solle: Leben für Leben und Aug um Auge, Nase um Nase, Ohr für Ohr, Zahn um Zahn und Wunde mit Wiedervergeltung zu bestrafen25. Sollte aber einer darauf als Almosen vergeben (auf Sühne verzichten), dem werden seine Sünden verziehen, und es mag zu seiner Versöhnung angenommen werden. Wer aber nicht nach den Offenbarungen Allahs urteilt, der gehört zu den Ungerechten.

[47] Wir haben Jesus, den Sohn der Maria, den Fußstapfen der Propheten folgen lassen, bestätigend die Thora, welche in ihren Händen war, und gaben ihm das Evangelium, das Leitung und Licht und Bestätigung der Thora enthält, welche zuvor in ihren Händen war, den Gottesfürchtigen zur Leitung und Erinnerung.

[48] Die Besitzer des Evangeliums sollen nun nach den Offenbarungen Allahs darin urteilen; wer aber nicht nach den Offenbarungen Allahs urteilt, der gehört zu den Frevlern.

[49] Wir haben nunmehr dir das Buch (den Koran) in Wahrheit offenbart, die früheren Schriften in ihren Händen bestätigend, und dich zum Wächter darüber eingesetzt. Urteile du nun nach dem, was Allah offenbart, und folge durchaus nicht ihrem Verlangen, daß du von der Wahrheit abgehst, welche dir zuteil geworden ist. Einem jeden Volke gaben wir Norm (Religion) und einen offenen Weg26. Wenn es Allah nur gewollt hätte, so hätte er euch allen nur einen Glauben gegeben; so aber will er euch in dem prüfen, was euch zuteil geworden ist27. Wetteifert daher in guten Werken, denn ihr werdet alle zu Allah heimkehren, und dann wird er euch über das aufklären, worüber ihr uneinig wart.

[50] Und du (o Mohammed) richte zwischen ihnen nur nach den Offenbarungen Allahs und folge nicht ihrem Verlangen. Hüte dich vor ihnen, sonst verführen sie dich, von einem Teil dessen abzuirren, was Allah dir offenbart hat. Wenden sie dir den Rücken (folgen sie nicht deiner Entscheidung), so wisse, daß Allah sie für die Vielzahl ihrer Sünden bestrafen will. Ein großer Teil der Menschen ist wahrhaftig frevelhaft!

[51] Verlangen sie vielleicht die Entscheidungen aus der Zeit der Unwissenheit28? Wer aber kann besser als Allah unter einem Volke von richtiger Erkenntnis (das fest zu seinem Glauben steht) entscheiden?

22) Die Juden und Christen werden in Streitigkeiten unter sich dich zum Richter nehmen. Es bleibt dir aber die Entscheidung, ob du urteilen willst oder nicht.

23) Sie werden dein Urteil, wenn es ihnen nicht gefällt, doch nicht beachten.

24) Darüber zu wachen, daß sie nicht verfälscht werde.

25) Der Talmud jedoch lehrt, daß viele Strafen nicht als wirkliche Leibesstrafen, sondern nur als entsprechende Geldstrafen zu nehmen seien; dies scheint auch Mohammed im folgenden Verse anzunehmen.

26) „Mit Absicht hat Allah mehrere Religionen zugelassen.“ So deuten die meisten Kommentatoren. Ich nehme dies wörtlicher: So gab Allah im Laufe der Jahrtausende immer wieder deutlich seinen Willen kund und schrieb einen klaren Weg vor.

27) Er will sehen, ob jeder an den besonderen Offenbarungen und Rechtsvorschriften, die ihm zuteil geworden sind, auch festhält.

28) Der Zeitraum vor dem Koran, in welchem die Araber dem Götzendienst huldigten, wird die Zeit der „Unwissenheit“ genannt.

[52] O Gläubige, nehmt weder Juden noch Christen zu Freunden; denn sie sind nur einer des anderen Freund (gegeneinander). Wer von euch sie zu Freunden nimmt, der ist einer von ihnen. Ein ungerechtes Volk leitet Allah nicht.

[53] Dur wirst sehen, wie die, deren Herz schwach ist, zu ihnen hineilen und sprechen: „Wir befürchten, es möchte uns ein Unglück befallen.“ Es kann aber leicht sein, daß Allah einen Sieg gibt oder sonst eine Anordnung trifft und sie dann das, was sie insgeheim irrig dachten, bereuen.

[54] Dann werden die Gläubigen sagen: „Sind das die Leute, die bei Allah einen festen Eid geschworen haben, es mit euch zu halten?“ Ihre Werke sind vergeblich, und sie gehören zu denen, welche untergehen werden.

[55] O Gläubige, wer unter euch von seinem Glauben abfällt, an dessen Stelle wird Allah ein anderes Volk setzen, welches er liebt und das ihn liebt, das liebevoll gegen die Gläubigen und streng gegen die Ungläubigen sein wird und welches für die Religion Allahs kämpft und das sich nicht vor den Schmähungen der Verleumder fürchtet. Dies ist die Güte Allahs, welche er schenkt, wem er will; denn Allah ist unendlich und allweise.

[56] Euer Beschützer ist Allah; und sein Gesandter, auch die Gläubigen, die das Gebet verrichten und Almosen geben und sich tief vor ihm beugen, auch sie sind es.

[57] Wer sich nun Allah und seinen Gesandten und die Gläubigen zu seinen Freunden nimmt, der gehört zu der Partei Allahs, und zu denen, welche obsiegen.

[58] O Gläubige, nehmt nicht die, welchen die Schrift vor euch zugekommen ist, und nicht die Ungläubigen, welche euren Glauben verspotten und verlachen, zu Freunden, sondern fürchtet Allah, wenn ihr Gläubige sein wollt:

[59] auch die nicht, welche darüber spotten und scherzen, wenn ihr zum Gebet ruft; dies tun jene, weil sie ein unverständiges Volk sind.

[60] Sage zu den Schriftbesitzern: „Zieht ihr euch wohl aus einer anderen Ursache von uns zurück, als weil wir an Allah und an das glauben, was er uns und was er früher offenbarte, und weil der größte Teil von euch sündhaft ist?

[61] Sage ihnen: „Kann ich euch etwas Schlimmeres verkünden als die Vergeltung Allahs? Die, welche Allah verflucht hat und über welche er zürnte, hat er in Affen und Schweine verwandelt29, und die den Tagut (Irrgötzen) verehren, die befinden sich in einem noch schlimmeren Zustand; denn sie sind von der geraden Bahn noch weiter abgewichen.“

[62] Kommen sie zu euch, so sagen sie wohl: „Wir glauben“; doch sie kamen im Unglauben, und ungläubig gehen sie auch wieder fort; aber Allah weiß, was sie verbergen.

[63] Du wirst viele von ihnen zur Sünde und Bosheit hineilen sehen und Verbotenes essen, aber wehe ihnen wegen dem, was sie tun.

[64] Wenn die Rabbinen und Schriftgelehrten ihnen ihre Gottlosigkeit und den Genuß des Verbotenen nicht wehren können, dann wehe ihnen wegen ihres Tuns.

[65] Die Juden sagen: „Die Hand Allahs ist gebunden“ (Allah kann nicht gütig sein); aber ihre Hände werden gebunden werden (am Jüngsten Tage werden die Juden vor Allah mit an den Hals gefesselten Händen treten), und sie verflucht sein wegen dieser Rede. Nein! Allahs Hände sind ausgestreckt (ausgebreitet), um damit auszuteilen, was er will. Die Offenbarung, welche dir von deinem Herzen zuteil geworden ist, wird ihre Ruchlosigkeit und ihren Unglauben noch vermehren; Haß und Feindschaft haben wir bis zum Auferstehungstage unter ihnen gestiftet. Sooft sie ein Kriegsfeuer entzünden, wird Allah es wieder auslöschen. Sie streben, auf der Erde Verderben zu stiften, aber Allah liebt nicht die Übeltäter.

[66] Wenn die Schriftbesitzer nur glauben und Allah fürchten wollten, werden wir ihre Sünden vergeben und sie in wonnevolle Gärten versetzen.

[67] Wenn sie die Thora und das Evangelium beachten, und was ihnen von ihrem Herrn offenbart worden ist, so werden sie des Guten genießen, das über und unter ihnen ist30. Es gibt auch rechtliche Leute unter ihnen, die meisten aber tun nur Böses.

[68] O du Gesandter, veröffentliche alles, was dir offenbart worden ist; tust du das aber nicht, so hast du deine Sendung nicht vollbracht. Allah wird dich vor den Menschen schützen; denn Allah leitet nicht ein ungläubiges Volk.

[69] Sage ihnen: „O ihr Schriftbesitzer, ihr gründet euch auf nichts, bis ihr die Thora und das Evangelium beachtet, und was euch sonst von eurem Herrn offenbart worden ist.“ Doch das, was dir von deinem Herrn offenbart wurde, wird die Ruchlosigkeit und den Unglauben vieler unter ihnen nur vermehren; aber wegen des ungläubigen Volkes betrübe dich nicht.

[70] Wahrlich die, welche glauben, die Juden, Sabäer und Christen, wenn sie an Allah und den Jüngsten Tag glauben und nur tun, was recht ist, so kommt weder Furcht noch Trauer über sie.

[71] Als wir ein Bündnis mit den Kindern Israels geschlossen hatten, da schickten wir ihnen Gesandte. Sooft die Gesandten nun zu ihnen kamen, mit solchem, was ihrem Herzen nicht angenehm war, so beschuldigten sie einige des Betruges, und einige töteten sie sogar.

[72] Sie glaubten, daß sie dafür nicht gestraft würden; blind und taub waren sie. Doch Allah wandte sich ihnen wieder zu31; darauf wurden viele von ihnen wieder blind und taub32; aber Allah sieht ihr Tun.

29) Sure II [66], IV [48]. Die Jungen verwandelte Allah in Affen, die Alten in Schweine.

30) Den Segen des Himmels und der Erde.

31) Auf ihre Reue und Buße.

32) Sie verschlossen vor der göttlichen Offenbarung Augen und Ohren und wurden ungläubig.

[73] Wahrlich, das sind Ungläubige, die sagen: Allah sei Christus, der Sohn der Maria. Sagt ja Christus selbst: „O ihr Kinder Israels, dient Allah, meinem und eurem Herrn.“ Wer Allah irgendein Wesen zugesellt, den schließt Allah vom Paradies aus, und seine Wohnung wird das Höllenfeuer sein, und die Gottlosen werden keinen Helfer haben.

[74] Auch das sind Ungläubige, welche sagen: „Allah ist der dritte (einer) von dreien“; denn es gibt nur einen einzigen Gott. Enthalten sie sich nicht, so zu sprechen, wird diese Schriftbesitzer schwere Strafe treffen.

[75] Sollten sie daher nicht zu Allah zurückkehren und ihn um Verzeihung bitten? Denn Allah ist versöhnend und barmherzig.

[76] Christus, der Sohn Marias, ist nur ein Gesandter, so wie ihm Gesandte auch vorangegangen sind, seine Mutter war eine wahrhafte und wahrhaftige Frau (keine Göttin), beide aßen gewöhnliche Speisen33. Seht, wir bewiesen ihnen deutlich (die Einheit Allahs), doch seht nun, wie sie (von der Wahrheit) abweichen.

[77] Sage ihnen: „Wollt ihr außer Allah etwas verehren, was euch weder Schaden noch Nutzen bringen kann?“ Allah hört und weiß alles.

[78] Sage ihnen: „O ihr Schriftbesitzer, überschreitet doch nicht gegen die Wahrheit die Grenzen eurer Religion und folgt nicht dem Verlangen der Menschen34, welche schon früher geirrt und manchen verführt haben. Sie sind von der rechten Bahn abgewichen.“

[79] Die Ungläubigen unter den Kindern Israels wurden schon verflucht von der Zunge Davids und Jesu, des Sohnes der Maria, weil sie sich empört und versündigt

[80] und sich die Frevel, welche sie ausübten, nicht untereinander verwehrt hatten; darum wehe ihnen wegen ihres Tuns.

[81] Du wirst sehen, daß viele von ihnen sich mit Ungläubigen befreunden. Wehe ihnen wegen dem, was ihre Seele voranschickt35. Darüber entbrennt der Zorn Allahs, und ewig werden sie in der Qual bleiben.

[82] Hätten sie nur an Allah und an den Propheten geglaubt, und an das, was ihm offenbart worden ist, so hätten sie nicht jene zu Freunden genommen, doch die meisten von ihnen sind Übeltäter.

[83] Du wirst finden, daß unter allen Menschen die Juden und Götzendiener (Heiden) den Gläubigen am meisten feind sind; du wirst ferner finden, daß den Gläubigen noch die am besten gesinnt sind, welche sagen: „Wir sind Christen.“ Das kommt daher, weil diese Priester und Mönche haben und auch weil sie keinen Stolz besitzen (nicht hochmütig sind).

[84] Wenn sie hören werden, was dem Gesandten offenbart worden ist, so wirst du ihre Augen in Tränen überfließen sehen wegen der Wahrheit, die sie nun wahrnehmen, und sie werden sagen: „O Herr, wir glauben, und schreibe uns zu denen ein, die Zeugnis davon geben!

[85] Und warum sollten wir auch nicht an Allah glauben und an die Wahrheit, die uns zugekommen ist, und nicht ernstlich wünschen, daß der Herr uns mit diesem frommen Volk ins Paradies führen möge?“

[86] Für diese Rede belohnt sie Allah mit wasserreichen Gärten, in welchen sie ewig bleiben werden. Das ist die Belohnung der Gerechten!

[87] Die Ungläubigen aber, welche unsere Offenbarung des Betruges beschuldigen, werden der Hölle Genossen sein.

[88] O Gläubige, verbietet auch nicht das Gute, das euch Allah erlaubt hat36. Seid keine Übertreter, denn Allah liebt die Übertreter nicht.

[89] Eßt, was euch Allah zur Nahrung gegeben hat, was erlaubt und gut ist, und fürchtet Allah, an den ihr glaubt.

[90] Allah wird euch nicht wegen eines unbedachten Wortes in euren Eiden strafen; wohl aber wird er euch für das, was ihr mit Vorbedacht in euren Eiden aussagt (und wozu ihr euch eidlich verpflichtet) zur Rechenschaft ziehen. Die Sühne eines solchen Eides besteht in der Speisung von zehn Armen mit solcher Speise, wie ihr sie eurer eigenen Familie gebt, oder sie so zu kleiden oder in der Auslösung eines Gefangenen. Wer aber das nicht vermag, der faste drei Tage. Dies ist die Sühne eurer Eide, die ihr unrichtig geschworen habt. Darum haltet eure Eide. Allah macht euch darum mit seinen Zeichen bekannt, damit ihr dankbar (und fromm) werdet.

[91] O Gläubige, der Wein, das Spiel, Bilder37 und Loswerfen sind verabscheuungswürdig und ein Werk des Satans; vermeidet sie, damit es euch wohl ergehe.

[92] Durch Wein und Spiel will der Satan nur Feindschaft und Haß unter euch stiften und euch vom Denken an Allah und von der Verrichtung des Gebetes abbringen. Solltet ihr daher nicht davon ablassen wollen?

[93] Gehorcht Allah und gehorcht den Gesandten und seid auf eurer Hut. Solltet ihr euch aber abwenden, so wißt wenigstens, daß es Pflicht unseres Gesandten ist, hiergegen öffentlich zu predigen.

[94] Die glauben und das Gute tun, haben keine Sünde davon, daß sie vordem (vor dem Verbot: Wein und Spiel) davon gekostet haben; wenn sie nur jetzt Allah fürchten und glauben und Gutes tun und auch ferner Allah fürchten und Gutes tun; denn Allah liebt die, welche Gutes tun.

[95] O Gläubige, Allah will euch auch bei der Wallfahrt, mögt ihr das Wild mit euren Händen oder Spießen erreichen, prüfen38, damit Allah seine Verehrer im Verborgenen kennenlerne. Wer sich aber jetzt noch dagegen vergeht, den erwartet große Strafe.

[96] O Gläubige, tötet kein Wild, während ihr auf der Wallfahrt seid. Wer dennoch mit Vorsatz getötet hat, der soll ebensoviel, als er tötete, an zahmem Vieh ersetzen, nach der Entscheidung zweier religiöser Männer unter euch, und dies soll als Opfer nach der Kaaba (in die heilige Moschee zu Mekka) gebracht werden; oder er soll als Sühne zwei Arme speisen oder statt dessen fasten, damit er das Unheil seiner Tat sühne. Was bereits geschehen ist, hat Allah verziehen, wer aber die Sünde wiederholt, an dem wird Allah Rache nehmen; denn Allah ist allmächtig und vermag sich zu rächen.

[97] Der Fischfang ist euch erlaubt, und seine Speise diene euch und den Reisenden als Lebensmittel; nur Wild im Lande zu jagen, während ihr auf der Wallfahrt seid, ist euch verboten; darum fürchtet Allah, zu dem ihr einst versammelt werdet.

[98] Allah hat die Kaaba, das heilige Haus, das Menschen zur Friedensstätte bestimmt39 und den heiligen Monat Moharam verordnet und die Opfer mit ihrem Zierat, damit ihr wißt, daß Allah alles kennt, was in den Himmeln und was auf Erden ist, und sein Wissen alle Dinge umfaßt.

[99] Wißt, daß Allah streng im Bestrafen ist, aber auch, daß Allah verzeihend und barmherzig ist.

[100] Der Gesandte erhielt nur den Ruf, zu predigen; Allah kennt, was ihr offen kundtut und was ihr verheimlicht.

[101] Wenn dir eine Menge des Bösen auch noch so sehr gefallen sollte, so ist doch Böses und Gutes nicht einerlei; darum fürchtet Allah, ihr, die ihr verständigen Herzens seid, damit ihr glücklich werdet.

[102] O Gläubige, fragt nicht nach Dingen, welche euch nur Kummer machten, wenn sie euch entdeckt würden; doch wenn ihr euch nach der Offenbarung des Korans danach erkundigt, so sollen sie euch entdeckt werden, und Allah verzeiht es euch; denn Allah ist versöhnend und huldvoll.

[103] Auch vor euch haben sich Leute danach erkundigt und haben danach doch nicht geglaubt.

[104] Wegen Bahira, Saiba, Wassila und Hami40 hat Allah nichts befohlen, sondern die Ungläubigen haben Lügen hierbei über Allah erfunden; denn der größte Teil von ihnen ist unwissend.

33) Sie hatten ihre Bedürfnisse wie alle Menschen.

34) Nämlich ihrer früheren Geistlichen.

35) Die Sünden, welche der Mensch in die Ewigkeit vorausschickt.

36) Dies ist gegen das überstrenge Mönchsleben gerichtet.

37) Götzenbilder oder besondere Abbildungen von Geschöpfen überhaupt (war auch den Juden verboten). In dieser Sure [91] und [92] verbietet Mohammed das beliebte Glücksspiel: Meisar. Durch Pfeilwurf wurde ein Kamel ausgespielt, sodann geschlachtet und zum Teil an die Armen verteilt. Siehe zweite Sure [220]: …aber doch auch Nutzen… Verhaßt war Mohammed die Zukunftsbefragung durch Pfeilwurfspiel: V [4].

38) So soll bei einer Wallfahrt einst, auf der das Jagen verboten ist, den Pilgern so viel Wild begegnet sein, daß sie im Gehen aufgehalten wurden, was für sie eine Versuchung sein sollte.

39) Hier soll man namentlich in Zeiten der Gefahr und Not Sicherheit, Ruhe und Rettung finden. Die Ahmadiyya-Mission sagt: …das unverletzliche Haus als eine Stütze und Erhebung für die Menschheit…

40) Prototypnamen von Opfertieren in heidnischer Zeit. Diese Tiere waren gezeichnet, jedoch wie andere auf Weidegang. Bahira: Kamelkuh, die zehn Kälber geworfen hatte; Saiba: Kamelstute; Wassila: Schaftier; Hami: Kamelhengst, dessen Zeugung sicher zehn Kamele nachgewiesen waren. Mit diesen Opfern waren Aberglauben-Riten verbunden, daher von Mohammed verboten.

[105] Sagt man zu ihnen: „Wendet euch dem zu, was Allah und der Gesandte offenbart haben“, so antworten sie: „Wir halten die Religion, welche wir bei unseren Vätern fanden, für zureichend.“ Aber wie, wenn nun ihre Väter auch unwissend und nicht recht geleitet waren?

[106] Oh, Gläubige, tragt Sorge für euer Seelenheil, dann wird kein Irrender euch schaden können, da ihr recht geleitet seid. Zu Allah werdet ihr alle zurückkehren, und er wird euch dann alles sagen, was ihr getan habt.

[107] O Gläubige, wenn einer von euch dem Tode sich nähert und die Zeit zu eurem Testament ist da, so nehmt aus eurer Mitte zwei Zeugen, rechtliche Männer, dazu; oder seid ihr gerade auf Reisen und der Tod befällt euch, nehmt zwei andere Männer, die nicht aus eurer Mitte sind41. Nach dem Mittagsgebet sperrt diese ein (haltet sie zurück), damit sie, wenn ihr an ihrer Redlichkeit zweifelt, bei Allah schwören und sprechen: „Wir wollen unser Zeugnis nicht für irgendeine Bestechung verkaufen, und wäre es auch zum Besten eines Verwandten, und wollen auch nicht das Zeugnis Allahs verheimlichen (das Allah gebot), sonst wären wir Sünder.“

[108] Würde aber von beiden ein Unrecht bekannt, so sollen zwei andere, die nächsten Blutsverwandten, an ihre Stelle treten, bei Allah den Betrug jener beschwören und sagen: „Unser Zeugnis ist wahrhafter als das jener, wir sind nicht treulos, sonst wären wir Frevler.“

[109] Es läßt sich auch leicht machen, daß sie ihr Zeugnis in Gegenwart jener ablegen, damit sie fürchten müssen, daß nach ihrem Eid ein Gegeneid geschworen wird; darum fürchtet Allah und gehorcht; denn Allah leitet nicht ein ungerechtes Volk42.

[110] An einem gewissen Tage43 wird Allah die Gesandten versammeln und sagen: „Was hat man euch geantwortet, als ihr predigtet?“ Sie aber werden antworten: „Wir haben keine Kenntnis davon, du aber kennst alles Verborgene44.“

[111] Darauf sagt Allah: „O du Jesus, Sohn der Maria, gedenke meiner Gnade gegen dich und deine Mutter, ich habe dich ausgerüstet durch den heiligen Geist, damit du schon in der Wiege, und auch als du herangewachsen warst, zu den Menschen reden konntest; ich lehrte dich die Schrift und die Weisheit, die Thora und das Evangelium. Du schufst mit meinem Willen die Gestalt eines Vogels aus Ton; du hauchtest in ihn, und mit meinem Willen wurde er ein wirklicher Vogel45. Mit meinem Willen heiltest du einen Blindgeborenen und einen Aussätzigen, und mit meinem Willen ließest du Tote aus ihren Gräbern treten. Ich hielt die Kinder Israels ab, Hand an dich zu legen, als du mit deutlichen Beweisen zu ihnen kamst und sie, welche nicht glaubten, sagten: ‚Dies ist alles offenbare Täuschung’“.

[112] Als ich den Aposteln befahl, daß sie an mich und meinen Gesandten glauben sollen, da antworteten sie: „Wir glauben, bezeuge du es uns, daß wir ganz dir ergeben sind.“

[113] Erinnere dich, als die Apostel sagten: „O Jesus, Sohn der Maria, vermag dein Herr auch einen Tisch uns vom Himmel herabzusenden46?“ Er antwortete: „Fürchtet nur Gott, wenn ihr wahre Gläubige sein wollt.“

[114] Sie aber antworteten: „Wir wollen aber davon essen, damit unser Herz sich beruhigt und wir wissen, daß du die Wahrheit uns verkündet hast und wir Zeugnis davon geben können.“

[115] Darauf sagte Jesus, der Sohn der Maria: „O Gott, Herr, sende uns einen Tisch (mit Speise) vom Himmel, daß dies ein festlicher Tag für uns werde, für den ersten und letzten von uns, als ein Zeichen von dir. Nähre uns, denn du bist der beste Ernährer.“

[116] Darauf erwiderte Allah: „Ich will euch den Tisch herabsenden, wer aber von euch dann nicht glauben wird, den werde ich bestrafen, wie ich kein anderes Geschöpf in der Welt bestrafen werde.“

[117] Und wenn Allah einst Jesus fragen wird: „O Jesus, Sohn der Maria, hast du je zu den Menschen gesagt: Nehmt außer Allah noch mich und meine Mutter zu Göttern an?“, so wird er antworten: „Preis und Lob nur dir, es ziemte mir nicht, etwas zu sagen, was nicht die Wahrheit ist (wozu ich kein Recht hatte); hätte ich es aber gesagt, so wüßtest du es, denn du weißt ja, was in mir, ich aber nicht, was in dir ist; denn nur du kennst alle Geheimnisse.

[118] Ich habe nichts anderes zu ihnen gesagt, als was du mir befohlen hast, nämlich: Verehrt Gott, meinen und euren Herrn. Solange ich bei ihnen war, war ich Zeuge ihrer Handlungen; nun da du mich zu dir genommen hast, bist du ihr Wächter; denn du bist Zeuge aller Dinge.

[119] Strafst du sie, so sind es deine Diener; verzeihst du ihnen – du bist der Allmächtige und Allweise.“

[120] Allah antwortet: „An diesem Tage soll den Wahrhaften ihre Wahrhaftigkeit Nutzen bringen; wasserreiche Gärten sollen sie erhalten und ewig darin bleiben.“ Allah hat Wohlgefallen an ihnen, und sie sollen Wohlgefallen haben an ihm. Das wird eine große Seligkeit sein!

[121] Allah gehört das Reich der Himmel und der Erde, und was darinnen ist; und Allah ist allmächtig.

41) Die nicht eures Glaubens sind.

42) Zu Vers [108, 109] eine moderne Auslegung: Haben die zwei ersten Zeugen falsch ausgesagt, dann sollen zwei andere vortreten, welche eine falsche Aussage behaupten und eben gegen die ersten Zeugen aufgetreten sind. Diese beiden nunmehrigen Zeugen sollen nun bei Allah schwören, ihr Zeugnis sei wahrhaftiger als das der ersten Zeugen. SO wird wahrscheinlich, daß diese beiden letzteren wahr aussagen, da sie ja selber weitere eidesstattliche Aussagen nach ihrer eigenen befürchten müssen.

43) Am Jüngsten Tage.

44) Wir wissen nicht, ob die Äußerungen der Menschen aufrichtig waren oder nicht; du aber kennst ihre Herzen.

45) Vergleiche III [50] N.7.

46) Über die Legende vom Tisch und den Speisen, nach welchem auch diese Sure benannt ist, fabeln die Ausleger auf verschiedene Weise. Es scheint aber nichts anderes zu sein als das Abendmahl, das Mohammed auf seine Art darstellt.

* * * * * * *

Zum Schluß noch dieser Ausschnitt aus der Einführung von L. W.-Winter:

Ein bestechender Erfolg war 1860 der Forschung Theodor Nöldeckes, Göttingen, beschieden, der die zeitliche Folge der Offenbarungen Mohammeds in folgende vier Perioden aufgliederte und innerhalb dieser die Entstehung der Suren einteilte:

1. Periode im ersten bis fünften Jahr von Mohammeds Auftreten:

Sure: 96, 74, 111, 106, 108, 104, 107, 102, 105, 92, 90, 94, 93, 97, 86, 91, 80, 68, 87, 95, 103, 85, 73, 101, 99, 82, 81, 53, 84, 100, 79, 77, 78, 88, 89, 75, 83, 69, 51, 52, 56, 70, 55, 112, 109, 113, 114, 1.

2. Periode: fünftes und sechstes Jahr:

Sure: 54, 37, 71, 76, 44, 50, 20, 26, 15, 19, 38, 36, 43, 72, 67, 23, 21, 25, 17, 27, 18.

3. Periode: siebtes Jahr bis zur Flucht aus Mekka am 16. Juni 622:

Sure: 32, 41, 45, 16, 30, 11, 14, 12, 40, 28, 39, 29, 31, 42, 10, 34, 35, 7, 46, 6, 13.

4. Periode: medinensische Suren:

Sure: 2, 98, 64, 62, 8, 47, 3, 61, 57, 4, 65, 59, 33, 63, 24, 58, 22, 48, 66, 60, 110, 49, 9, 5.

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37 Kommentare »

1.Hühnerkack. Ein absolut unbeschränktes und dabei wohlgesonnenes Geisteswesen hätte sich EINMAL und unmißverständlich offenbart. Da gefällt mir Der Goße Adler (mit seiner Unerforschlichkeit) bei Carlos Castaneda und Juan Matus schon sehr viel besser, ohne Scherz jetzt: Deren Rassenindifferenz gefällt mir zwar nicht, aber es bietet einige Erklärungsmöglichkeiten für dieses und jenes – könnten wir das irgendwann mal aufs Tapet bringen? –
Hat es den Propheten gegeben, so war er zwar nicht weise, aber gerissen und weltklug, er hat durchschaut, wie der Pöbel tickt. Er hat wohl auch, als Analphabet, im jüdischen wie christlichen Gedankengut nach Laune wie nach praktischen Erfordernissen gewildert, vorsichtig gesagt, nicht immer geschickt. Auch scheint es, als habe er eine fiese Kindheit erlitten, mit Vernachlässigung und Mißhandlungen, woher sonst diese unappetitlichen Sadismen…

Kommentar von Hildesvin — 2. März 2012 @ 18:41

2.Hallo Forum.

Das ist zwar OT, aber diesen Aufruf habe ich im Netz gefunden. Vielleicht will sich der eine oder andere mit Dr. David Duke kurzschließen und ihn unterstützen? Ganz unten ist seine Email-Adresse —

——————————-

***********************************
From Dr. David Duke
Box 188 Mandeville, LA 70471
+1 (985) 626-7714
***********************************
February 29, 2012

Dear friend and supporter,

I knew it was bound to happen sooner or later.

The Zionists are making a big move to KNOCK ME AND MY VIDEOS OFF YOUTUBE.

Of course, you know the reason why! Because nobody exposes them like I do!

My videos have been getting millions of views and they average over 90 percent positive views. They are literally waking up literally millions of people. They can’t stand it!

They have been making massive nasty and abusive comments on my many videos that have many thousands of comments and that has caused a strike against my account and a number of videos removed for so-called hate speech. As you know my videos are not in any way hate speech. Their next step is removal of my whole channel and all my videos!

Even my documentary Preserving Human Freedom and Diversity was removed for “Hate Speech” and as you know it really a video about human freedom and human rights, and the very opposite of hateful.

We may have to go to court, but for certain we will need to get some good legal help and that means that I really need support from you right now, because you know how important these videos are!

This fight is very, very hard, and quite disheartening at times. but I am very thankful to you.

If you wish to support my work just click on the following link. Thanks!
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Also, Don’t forget my radio program is now on LIVE every day at 11am Eastern Time USA, and also available on demand only a few minutes after the end of each show!

My new Website is up and I think you will very impressed with it. Here is my site link:

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I need your help right away to keep our channel and our great videos going out to our people and to the world!!
Thanking You in Advance for your support at this critical time!

Dr. David Duke

If you wish to support my work just click on the following link. Thanks!
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PS I appreciate you very much and You are welcome to send me a personal email at
mailto:Info65@davidduke.com

Kommentar von frundsi — 2. März 2012 @ 20:55

3.Waren meine Äußerungen in irgendeiner Weise nicht genehm? Wenn ja, wüßte ich gern, in welcher. Es irrt der Mensch, solang er strebt.

Kommentar von Hildesvin — 2. März 2012 @ 23:07

4.Das kann man ganz sicher auch anders interpretieren als Mohammed und Manfred. Ich fand es schwer etwas dazu zu finden. Die Suchergebnisse sind komplett mit Counterjihadisten Seiten überschwemmt.

Interpretation eines alten Islamwissenschaftlers:
http://www.quran4u.com/Tafsir%20Ibn%20Kathir/005%20Ma%27idah.htm

Verstehe ich nicht viel von, aber das klingt generell interessant:

Allah said: Do not feel sorrow or sadness over My judgment against them, for they deserve such judgment. This story chastises the Jews, exposes their defiance of Allah and His Messenger, and their refusal to obey the order for Jihad. …. Therefore, the evil works of the Jews were exposed to everyone, and the exposure was such an enormous one that the night, or the tail, can never cover its tracks.

They were also blinded by their ignorance and transgression. Thus, they became hated by Allah, and they became His enemies.

Hier auch für einige Verse:
http://religion.wikia.com/wiki/Revelational_Circumstances_of_the_Qur%27an:_Surah_5_%28Al-Ma%27ida%29

http://www.sailanmuslim.com/news/zionist-jews-are-raping-jerusalem-masjid-al-aqsa-is-crying-for-your-help-by-latheef-farook/

Das hier (keine Islamwissenschaftler) suggeriert, dass Juden in Palästina leben sollen (ihnen das Land zugewiesen wurde), aber unter islamischer Herrschaft: (Könnte man mal drüber nachdenken..)

Later Caliph Umar reversed the four hundred year Christian ban on Jews, allowed them to return to Jerusalem and granted Christians free use of their holy sites .Thus he turned Jerusalem into a city where Jews, Christians, and Muslims lived in tolerance, peace and harmony.

This opened the doors to the Jews who were denied access to Jerusalem. Throughout the Muslim rule of Jerusalem, from 637 to 1917 except for two relatively short periods, Jerusalem maintained its rightful title of ‘The Holy City’.

(Ahmadinedschad hat ja auch nur gesagt, dass das zionistische Regime verschwinden wird, was auf englisch bekanntlich “wipe Isreal of the map” heißt. Und auf hebräisch: Shoa 2.0. Bei Übersetzungen geht anscheinend immer etwas verloren.)

Zu Khaleel Mohammed wird dabei nirgendwo Stellung genommen. Im Talk-Bereich des Wikipedia-Artikels wird nur die Frage aufgeworfen, ob er in einer Sekte ist:
http://en.wikipedia.org/wiki/Talk:Khaleel_Mohammed

Eine weitere Wikiseite zu islamischen Zionisten:
http://en.wikipedia.org/wiki/Muslim_Zionists

Kommentar von reinungskraft — 2. März 2012 @ 23:33

5.Das kann man ganz sicher auch anders interpretieren als Mohammed und Manfred

Sicher kann man das.

Aber das ist gar nicht der interessante Punkt.

Der ist vielmehr, dass Mohammed – also nicht unser neuer fremdsprachiger Autor (lol), der Herr Prophet Mohammed , sondern der Herr Khaleel Mohammed – das so interpetiert. Und das ist nicht irgendwer, sondern Professor für Islam , islamisches Gesetz und vergleichende Religionswissenschaft an der San Diego State Univeristy, sowie Mitglied des Zentrums für islamische und arabische Studien dieser Universität. Nach eigenen Aussagen gelingt es ihm, islamischen Studenten von seiner Interpretation zu überzeugen.

Wenn es nun Medien daran gelegen wäre, diese Interpretation zu verbreiten, dann hätten sie dafür eine sehr gute Basis. Sie könnten den zivilisiert und freundlich aussehenden Gelehrten zum Posterboy machen und hoffen, dass er – wie seine Studenten – auch andere Moslems weltweit von seiner Interpretation überzeugt.

Zur Erinnerung: Wir sprechen von Medien, die keine Probleme damit haben, zu verbreiten, dass eine Boeing 757 durch ein 5 Meter breites Loch passt und dass Stahlbetonhochhäuser wegen Bürofeuer innerhalb weniger Sekunden auf ihren eigenen Grundriss zusammenfallen. Da gäbe es sicher auch andere Interpretationsmöglichkeiten….

Wäre das denn nicht hübsch für Israel, wenn Moslems glauben würden, dass das Land den Juden von Allah höchstselbst zugestanden wurde? Aber nein! Man findet das nirgends, Khaleel Mohammed wird totgeschwiegen, so gut das möglich ist, ich bin vor längerer Zeit zufällig auf einer kleinen christlichen “we love Israel”- Seite darüber gestolpert.Es wäre doch zumindest einen Versuch der Medien wert, diese Interpretation vorzustellen.

Offenbar denken auch zionistische und ansonsten sehr israelfreundliche amerikanische Medien das nicht. Hingegen wird jeder “Kill-all-Jews”-Brüllaffe im Nachthemd gern gezeigt. Da könnte man doch glatt auf die Idee kommen, dass wenig Interesse besteht, diesen Konflikt zu beenden. Noch nicht einmal das Interesse, ihn zum Vorteil von Israel als jüdischem Staat zu beenden – zumindest nicht in den Grenzen, die zur Zeit allgemein zur Diskussion stehen.

@Hildesvin:

Waren meine Äußerungen in irgendeiner Weise nicht genehm? Wenn ja, wüßte ich gern, in welcher.

Das wüssten wir auch gern. Sie waren dem launischen Spamfilter nicht genehm. Dein Kommentar ist jetzt da.

Kommentar von osimandia — 3. März 2012 @ 00:25

6.Sie könnten den zivilisiert und freundlich aussehenden Gelehrten zum Posterboy machen …

Ich empfehle, den Herrn Musel einmal vor seinem geistigen Auge dem ‘Herrn Thirse’ gegenüberzustellen. Da tun sich Abgründe auf … Abgründe …

Kommentar von Sir Toby — 3. März 2012 @ 10:44

7.osimandia,

kaum ein Muslim würde sich seine religiösen Richtlinien aus dem Westfernsehen holen. Die Verbindungen zum nächsten Imam sind in der Regel nach recht kurz, so dass sich andere Interpretationen rumsprechen, wenn das Thema von den Medien aufgeworfen wird. Die Unterwanderung des Islams wird eher angegangen, indem auf die Kultur pervertiert wird und die Khaleel Mohammeds möglichst unauffällig passende Gelehrte ausbilden. Die deutsche Version, Professor Muhammad Sven Kalisch (Mohammed hat nie gelebt), war zu auffällig dreist, so dass er seine Koffer packen musste und anschließend noch seinen Austritt aus dem Islam verkündete. (Es wäre interessant zu wissen, ob die Medienoffensive kam nachdem die Muslime in Deutschland sturmgelaufen sind oder davor.) Bevor die MSM den Muslimen den Islam erklären, werden noch eine ganze Reihe von Kinderschänder-, Terrorismus-, und Korruptionsvorwürfen kommen, um Begründungen gegen eine Vertrauensbasis zu liefern.

Der Nahostkonflikt würde auch nicht dadurch enden, dass Muslime in USA und EU den Juden Palästina schenken wollen.

Khaleel Mohammed ist anscheinend auch in dem Antiislamfilm “Obsession”.
Dass er in den englischsprachigen MSM (außerhalb Israel) überhaupt nicht vertreten ist, ist schon auffällig.

Eine Boing 757 hat laut Wikipedia eine Kabinenbreite von 3.54 m:
http://en.wikipedia.org/wiki/Boeing_757
Eine Zusammenprall mit einem Flugzeug mit genügend Treibstoff um einmal quer über den Kontinent zu fliegen, hat andere Eigenschaften als ein Bürobrand.

Kommentar von reinigungskraft — 3. März 2012 @ 12:55

8.Reinigungskraft: Lesen!

Kommentar von Kairos — 3. März 2012 @ 13:47

9.Kairos,
hatte ich schon gelesen.

Kommentar von reinigungskraft — 3. März 2012 @ 15:15

10.Wo bliebe das “Mitleid”, die “Anteilnahme”, das Bereitstellen enormer materieller Mittel, die Akzeptanz der immerwährenden “Mobilisierung” des “Antisemitismus”, wenn alle Auserwählten friedlich und in Eintracht mit ihren Nachbarn und der “Weltgemeinschaft” in Israel leben würden?
Zur Erziehung und Konditionierung der Nichtauserwählten ist “Antisemitismus” das dringend benötigte Zuchtmittel.

Kommentar von submarine — 3. März 2012 @ 17:13

11.Natürlich ist der Koran Hühnerkacke, Hildesvin. Auf die Seltsamkeit eines angeblich von einem allmächtigen, allwissenden Über-Drüber-Gott übermittelten Offenbarungswerkes, dessen göttlicher Urheber in der Anfangsphase noch nicht wußte, was ihm später mal einfallen würde, oder was sein „Gesandter“ mit den ersten Teilen für praktische Erfahrungen machen würde, sodaß er sie später abrogieren müßte, wurde in der islamkritischen Szene auch schon oft hingewiesen.

Worauf es aber bei dieser Veröffentlichung von Sure 5 ankam, ist dies:

1) wie schon Osimandia hervorgehoben hat, ist es doch seltsam, daß seitens Israels oder der Zionisten allgemein nicht einmal der Versuch gemacht wird, diese Sure und speziell deren Vers 22 öffentlich bekanntzumachen, um wenigstens denjenigen Teil der Moslems zu überzeugen oder in ihrer Einstellung schwankend zu machen, der dafür empfänglich ist. Hilft’s nix, so schadt’s nix (und kost’ nicht viel), und für den harten Kern gibt es immer noch andere Mittel. Man könnte wirklich meinen, ihnen liege gar nichts daran, den Konflikt mit den Arabern zu mildern.

2) Wie in früheren Strängen schon erwähnt, gibt es auch den Verdacht, daß der Islam von Juden angeleiert oder in seiner Entstehungsphase jüdisch beeinflußt wurde. Siehe z. B. Die Herabkunft des Islam von Revilo P. Oliver: „Wie das Christentum, ist der Islam im Grunde ein jüdischer Kult für Goyim.“

Im späteren Verlauf seiner Verkündungsmission könnte Mohammed sich mit seinen jüdischen Einflußgebern überworfen haben, was den Wandel von den relativ toleranten Suren der mekkanischen Periode zur zunehmenden Judenfeindlichkeit der späteren medinensischen Periode erklären könnte. Wobei natürlich eine gewisse Dosis davon vielleicht sowieso auch Mohammeds jüdischen Inspiratoren recht gewesen sein könnte; immerhin sollte das Verhältnis zwischen den beiden verwandten Völkern der Juden und Araber nicht allzu harmonisch ausfallen, um jüdische Konversionen zum Islam zu verhindern. Sonst hätte Mohammed mit seiner Absicht, Christentum und Judentum im Rahmen des Islam zu reformieren, am Ende doch Erfolg gehabt.
Daß nun ausgerechnet diese allerletzte Sure, welche im Widerspruchsfall sämtliche anderen abrogiert, und die aus der judenfeindlichen medinensischen Phase stammt, einen Vers enthält, der den Juden ein von Allah verkündetes Recht auf Israel zuspricht, führt zu einem interessanten Gedanken:

Von Mohammed wurde der Koran ja stets nur mündlich verkündet, und als schriftliches Gesamtwerk wurde er erst gesammelt, als Mohammed schon lange tot war und auch von den Zeitzeugen, die Mohammed reden gehört hatten, immer weniger am Leben waren. Man kann bestimmt annehmen, daß in dieser Phase einiges an nachträglichen Änderungen in den Koran eingeflossen ist, und da könnte nun durchaus eine Art „islamischer Paulus“ (auch wenn der nicht so bedeutend gewesen sein wird wie der “christliche” Paulus) diese Sure 5 im Sinne der Juden redigiert haben. Er konnte ja nicht wissen, daß die Juden vierzehn Jahrhunderte später sowohl in der Diaspora als auch in Israel ganz andere politische Interessen haben würden.

Kommentar von Deep Roots — 3. März 2012 @ 17:33

12.Tut mir leid,
wenn ich schon ein wenig vorgreife, aber die lustigste Stelle der 5. Sure, die ja ‘der Tisch’ heißt, ist die, wo sich die Jünger von Jesus eine Probe erbeten und dann alsbald ein gedeckter Tisch à la Tischlein-deck-dich vom Himmil heruntergelassen wird und zwar von keinem geringeren als Allah himself.

111. Und als Ich den Jüngern eingab: „Glaubt an Mich und an Meinen Gesandten!“ Sie
sagten: „Wir glauben. Bezeuge, daß wir Dir ergeben3 sind!“

112. Als die Jünger sagten: „O ÝÏsÁ, Sohn Maryams, kann dein Herr zu uns einen Tisch (mit Speisen) vom Himmel herabsenden?“ Er sagte: „Fürchtet Allah, wenn ihr gläubig seid!“

113. Sie sagten: „Wir wollen von ihm essen und, daß unsere Herzen Ruhe finden und, daß wir wissen, daß du zu uns tatsächlich die Wahrheit gesprochen hast und, daß wir zu denen gehören, die darüber Zeugnis ablegen (können).“

114. ÝÏsÁ, der Sohn Maryams, sagte: „O Allah, unser Herr, sende zu uns einen Tisch (mit Speisen) vom Himmel herab, der für uns, für den ersten von uns und den letzten von uns, ein Fest sein soll und ein Zeichen von Dir. Und versorge uns. Du bist ja der beste Versorger.“

115. Allah sagte: „Ich werde ihn gewiß zu euch hinabsenden. Wer von euch aber danach ungläubig ist, den werde Ich mit einer Strafe strafen, mit der Ich (sonst) niemanden (anderen) der Weltenbewohner strafe.“

Kommentar von Ennrichs Besen — 3. März 2012 @ 17:37

13.Deep Roots,

zumindest Haaretz und Arutz Sheva haben diese Interpretation veröffentlicht. Dazu noch unzählige zionistische Blogger von Aussi Dave bis Robert Spencer, mit unterschiedlichen Ansichten. Spencer hat die Interpretation kritisiert. Viele interreligiöse Begegnungsseiten haben sie ebenfalls aufgegriffen.

Englischsprachige islamische Seiten habe ich hierzu kaum gesehen. Einmal eine, in der kritisiert wurde, dass Khaleel Mohammed Musliminnen über Koranauslegungen gestattet Ungläubige zu heiraten. Das scheint der bedeutendere Eingriffe in das “Jihadsystem” zu sein.

“Hilft’s nix, so schadt’s nix (und kost’ nicht viel)”
Stimmt so nicht. Eine Zielgruppe gegen sein Vorhaben zu sensibilisieren, wird ein echtes Problem. Die Khaleel Mohammeds und Muhammad Sven Kalischs werden gebraucht um eine judaisierte Variante des Islam zu erzeugen und den anfälligen Entheimateten einzuimpfen.

Vorallem liegt ihnen noch nichts daran den Konflikt mit den in westlichen Ländern lebenden Arabern zu vermindern. Dem Diaspora-Juden, der einen Araber mit Palituch sieht, fällt es leichter, seine Interessen der jüdischen Gemeinschaft unterzuordnen.

Zum zweiten Punkt ist es hilfreicher anerkannte islamische Interpretationen der letzten Sure anzusehen. In meinem ersten Kommentar habe ich vermutlich etwas dazu gefunden. Immerhin wird ausgelegt, dass Juden die Feinde Allahs sind, sie von Ignoranz und Übertretungen geblendet sind und ihre bösen Taten für alle sichtbar gemacht wurden, so dass sie niemamls vollkommen verdeckt werden können.

Ich nehme auch an, dass fast alle Muslime damit einverstanden wären, dass (alle) Juden in Palästina leben, unter islamischer Herrschaft. Auch Ahmadinedschad. Und das Letztere widerspricht dem Völkermordgespenst, das die MSM so feinfühlig aufgebaut haben: “Nuclear Iran”, “Holocaust”, “wipe of the map”, “never again”

Kommentar von reinigungskraft — 3. März 2012 @ 18:32

14.Was submarine schreibt stimmt. Islamische Judenkritik ist notwendig. Die nichtigen Antisemitismusvorwürfe der ADL gegen Weiße sind einigen Juden selber peinlich. Nichts hilft mehr als ein mittelalterliches Revival:

1933:

Adolf Hitler, swept into power by an appeal to elemental patriotism, is making history of a kind he least expected. Thinking to unite only the German nation to race consciousness he has roused the whole Jewish people to a national renaissance.

The appearance of the Swastika symbol of a new Germany has called forth the Lion of Judah, the old battle symbol of Jewish defiance.

Fourteen million Jews dispersed throughout the world have banded together as one man to declare war on the German persecutors of their co-religionists. Sectional differences and antagonisms have been submerged in one common aim – to stand by the 600,000 Jews of Germany who are terrorised by Hitlerist anti-Semitism, and to compel Fascist Germany to end its campaign of violence and suppression directed against its Jewish minority.

World Jewry has made up its mind not to rest quiescent in face of this revival of medieval Jew-baiting.

http://www.radioislam.org/historia/dailyex.htm

Aus heutiger Sichte wäre man geneigt zu vermuten, dass Hitler von den Juden gewollt war. Falls ja, dann wurde das Nazi-Projekt abgesetzt und Gleiches kann in jedem Fall auch mit dem Islamprojekt geschehen. Jedenfalls kannte man das Zusammenstehen noch aus Erzählungen von früher und könnte in den höheren Positionen dem Ganzen zumindest mit gemischten Gefühlen gegenüber gestanden haben.

Kann es sein, dass der Plan für die Weißen extremer ist als wir es uns vorstellen und man sich nur zurückhält, weil man annimmt, dass wir sonst unsere Differenzen beseitigen und uns einigen könnten? Ich bin immer davon ausgegangen, dass die Elite unreligiös ist, aber wer sagt uns ob der tip of the tribe nicht doch die längsten Bärte hat und Amalek zu 100% auslöschen will?

Könnten wir uns selbst ein Problem schaffen, das alle Deutschen akzeptieren müssen, das uns zu einer Nation eint und darauf aufbauend den multiethnischen Völkermord an uns beendet?
Ein bewaffneter Völkermord an einer deutschen Minderheit im Ausland wäre zu undeutsch, zu judaistisch. Außerdem würde die BRD sofort anbieten die Minderheit herzuschaffen.
Das Amalek-Konzept wäre, obwohl es real ist, zu abstrakt ohne mediale Unterstützung.
Der gewalttätige einseitige Rassenkonflikt in Deutschland hat diese Wirkung offenbar nicht. Der beidseitige in Südafrika auch nicht.
Möglicherweise brauchen wahrgenommene Bedrohungen wirklich unmittelbare “Holocaust”-Dimensionen, um ein Volk zu einen.

War 911 auch ein Feldversuch, um zu beobachten, zu welchem Schwachsinn sich ein weißes Volk unter eingebildeten Bedrohungsszenarien wie lange von einer korrupten Führung verleiten lässt?

Ist die “German Angst”, die mediale Hysterie über jede Nachkommastelle eines Gesetzesentwurf, zwei Bankräuber-Skinheads mit einer Pistole, die Auswirkungen des Klimakernuntergangs, usw., auch dafür da, uns auszulaugen, damit kein unkontrolliertes bedrohungsbasiertes Einigungspotential aufkommen kann? Falls ja, wie schützt sich der Jude davor? Möglicherweise ist ein Jude im Land der Nazis und Muslime besonders immun gegen Abtrünnigkeit vom jüdischen Volk.

Das sind wieder mehr Fragen als ich ursprünglich aufwerfen wollte.

Kommentar von reinigungskraft — 3. März 2012 @ 20:40

15.@Hallo Sir Toby oder andere. Ich habe eine kurze Passage, die ich gerne in angemessenem Deutsch übersetzt haben möchte.
Es geht hierbei um eine Aussage des Churchill-Beraters Patrick Frederik Lindemann (Krypto-Jude?? – ein Mann mit ausgeprägtem Deutschen-Haß, der neben Dr. Kurt Lewin maßgeblich an der “Art und Weise” der systematischen Flächenbombardements gegen die dt. Zivilbevölkerung planerisch tätig war)

Aus der Biographie von R.F. Harrod, “The PROF – A Personal Memoir of Lord Cherwell”, 1959, S. 261, 262:

“Towards the end of his life the Prof. made a remark on more than one occasion with such an air of seriousness that he seemed to regard it as his testament of wisdom, and I accordingly feel it incumbent upon me to record it here, although not in perfect sympathy with it.
‘Do you know’ he asked, ‘what the future historians will regard as the most important event of this age?´ Well, what was it?
‘It will not be Hitler and the Second World War, it will not be the release of nuclear energy, it will not be the menace of Communism.’
These negatives seemed very comprehensive. He put on an expression of extreme serverity and turned down the corners of his lips.
‘It will be the abdication of the white man.’
Then he nodded his head up and down several times to drive home his proposition.”

Was wenn WK 1 + 2 einen “tieferen Sinn” hatten.
Den Sinn, die stärkste Großgruppe (Subspezie, Rasse) der damaligen Welt (Anfang des 20. Jhr.), der sämtliche technischen Neuerungen entpsrang, deren Wissenschaft in allen Bereichen unangefochten führend waren, die 33 Prozent der Weltpopulation ausmachte und weiter wuchs, was wäre, wenn beide WK’s (auch), einschließlich der jüdisch geführten Revolution in Rußland (die 30 Mio. weißen Russen und Ukrainern das Leben kostete) dazu dienten, der weiße Rasse entsetzliche Verluste beizufügen, sie zu destabilieren, ihre Vorherrschaft und Kraft zu brechen
und sie später über die (jüd.) Propaganda mit den Massen der Angehörigen der braunen und schwarzen Völker überrennen zu lassen??

Ich bitte um eine Übersetzung – vielen Dank im Voraus.
Was ist Eure Meinung und Einschätzung innerhalb des Wissens, welches ihr euch habt bereits angeeignet???

Kommentar von frundsi — 3. März 2012 @ 21:09

16.ZUWEISUNG EINES AUFENTHALTSRECHTS FÜR DIE JUDEN IN PALÄSTINA DURCH ALLAH ?

Mir erscheinen die dies betreffenden Text – Stellen als relativ dünn und der ganze Dialog
ziemlich verquast.
Manchmal geraten Texte so, wenn im Hintergrund widerstreitende Interessen stehen – es soll das Eine
gewährt, erlaubt, zukonzediert werden – ohne das Andere dadurch gleich ganz zu negieren.
Man kann aber nicht abstreiten, daß ein gewisser Bedeutungsvektor aus dieser Sure herauslesbar ist –
Allah weist den Juden einen Platz im gelobten Land zu !
Die Entstehung des Islam hat stellenweise eine Strukturgleichheit mit der des Christentums und des Judentums – die entscheidende Insinuierung der jeweiligen geistigen Verkündergestalten geschieht durch einen kompakten, gerichteten Akt der Erleuchtung DIE IMMER VON OBEN KOMMT.
Dabei haben die Bücher der Bibel sowie dieThora eine seltsame Geburtsverwandschaft mit noch weiter zurückliegenden Schriften urzeitlicher Religionen und Kulte. Mesopotamien.
Das Christentum, die Herkunft des Jesus haben eine seltsame Geburtsverwandschaft mit nicht direkt dem Judentum zurechenbaren Sekten – den Essenern – und ist auf vielfältige Weise, obwohl als revolutionäre Neuerung daherkommend, in die Vergangenheit, den Orient zurückgebunden.
Der Islam widerum hat eine seltsame Entstehungsnähe zum Judentum, welches auch im 7ten Jahrhundert – im selben Gebiet ! – weiterhin dynamisch missionarisch aktiv war.
Entgegen der weitverbreiteten Annahme, daß mit der Niederschlagung des zweiten großen jüdischen Aufstandes unter Simon Bar Kochba, der diesmal gründlichen Zerstörung Jerusalems und dem Fall von Massada mit den Juden “nichts mehr los” war.
Der Islam war als Versuch einer Verbesserung und Erneuerung des Judentums durch
Mohammed gedacht, der angeblich erst nach hartnäckigem Diskurs und nach intellektueller Demütigung und Verhöhnung durch jüdische Ideologen auf Gegenkurs ging.
Möglicherweise sind diese Textstellen auf die politische Weitsicht des ersten Kalifen AliBaba (?) zurückzuführen, der eher an einer pragmatischen Integration der Juden interessiert war.
Auf diesem Blog wurde ja auch schon herausgearbeitet, daß schon in der Frühzeit der Entstehung
und Ausbreitung des Islam, in der dynamischen – und vielfach blutigen – Phase ein notwendiger,
quasi “systemischer” Konflikt zwischen Juden und Moslems ganz und gar nicht festzustellen ist.
Ganz im Gegenteil fanden sich Juden alsbald im Troß der islamischen Intervention Südwesteuropas –
als Buchhalter, Geldverleiher, Verwalter in Spanien…
Auffällig auch, daß uns heute die “Weisheit, Klugheit und Toleranz” diverser Kalifen und Sultane gegenüber Juden (und Christen) im heiligen Land zur Zeit der Kreuzzüge so prononciert nahegebracht wird.
Tatsächlich war das Gesicht des Islam, auch des expansiven Islam bis zur frühen Renaissance zum Westen hin ein anderes – als das des Islam nach der verstärkten Dominanz durch die Turkvölker.
Der Hauptteil der zerstörerischen – und damit auch umgestaltenden Kraft des Islam wendete sich
von Anfang an gegen Nordost und Ost – und hier, im Kampf gegen Byzantiner, diverse salwischen Völker, gegen Perser, Inder, Chinesen – führte sich der Islam als wahrer Schlächter und Unterwerfer auf. Und hier gab es auch wenig Glaubenstoleranz, keine Weiterausübung von Eigenglauben gegen
Lizenzgebühr.
Der Islam nahm weiten Teilen von Asien und Kleinasien ihre politische Selbstständigkeit – und vor allen Dingen ihre kulturelle und wirtschaftliche Dynamik – zumindest schränkte er sie brutal ein.
Damit räumte er dem “Westen” – den es zu dieser Zeit in seiner heutigen Form gerade in seinen ersten Ansätzen gab – eine halbe Erde auf.

Worauf ich hinaus will – Achtung, Denkfigur !

Eine bestimmte Form des organisierten und eingeweihten Judentums, übt tatsächlich
eine führende Rolle bei einer Art fortgesetzter Umgestaltung der Welt auf ein bestimmtes Ziel hin.
In dieser Lesart sind die Juden die Paten des Islam – und deswegen richtet sich der Islam als Religion,
als Ideologie nicht grundsätzlich gegen die Juden.
Die hier besprochen Sure wäre demnach eine Art Sicherungsanker.

Die Umgestaltung – oder sagen wir, die allerentschiedensten Anstrengungen und Einflußnahmen zu ihrer Ingangsetzung – geschieht nach einem geheimgehaltenen, über Generationen reichenden Plan.

Die französische Revolution, der amerikanische Unabhängigkeits – und dann der Bürgerkrieg – waren ein Feldzug gegen monarchische und konservativ – katholische Machtpotentiale.

Die weitere Expansion Preussens, die Zurückdrängung Österreich Ungarns, der deutsch–französische Krieg und die deutsche Reichseinigung waren eine weitere Stärkung protestantischer
Machtpositionen -und eine weitere Vernichtug monarchisch-katholischer Strukturen.

Der erste und zweite Weltkrieg stellten einen Zerstörungsturbo für zahllose übriggebliebenen konservative, katholische Königtümer und Kaiserreiche dar und leiteten gleichzeitig den Generalanschlag gegen das Bestehen des Ordnungsprinzips Nationalstaat ein.

Ungefähr mit dem Ende des zweiten Weltkrieges begann der weltweite Aufschwung der Ideologie
von Freiheit und Gleichheit, begleitet von der Expansion der kapitalistischen Produktions Wirtschafts und Finanzierungsweise.
Seltsamerweise unterstützt die Monstranz “Kommunismus”, scheinbar ein Gegner dieser Zielsetzung,
dies am Ende doch. Der Kommunismus scheint aktuell bis zur Bedeutungslosigkeit heruntergefahren-
existiert aber in Wirklichkeit im Riesenland China in einer Kryptoform weiter – außerdem in einigen südamerikanischen Ländern sowie in Indien auch in der militärisch aktiven Untergrundbewegung der Naxaliten.
Der Islam wiederum wird offenbar ein zweites Mal als Umgestalter hochgefahren – diesmal als Mauerbrecher des völkischen Massentransfers, aber auch als Übernehmer der Rolle des Kommunismus – Heilsbewahrer, Utopieträger, Schaffer von Überlegenheitsbewußtsein, Demütiger durch Toleranzerzwingung und : SCHULDBEWUSSTSEINSERZEUGER.
Die Moslems sind die neuen Juden ! UNGLEICH BEHANDELT POTENTIELL GEHOLOCUASTED.
Die Moslems sind auch die neuen Kommunisten. Werfen Bomben um ein neues Heil zu erzwingen,
da die verdorbene und uneinsichtige Menschheit sich dem nicht öffen will.
Die islamische Einwanderung und die durch sie erzeugte Konfliktlage – integratorische Demütigung versus offene explizite Islamgegnerschaft – lenkt total vom “Hauptangriff” ab – der totalen, weltweiten
Armutseinwanderung. Oder sagen wir – der weltweiten wirtschaftliche Potentialunterschiede ausgleichenden Migration – in tatsächlich vorzugsweise weißrassisch bewohnte Gebiete.

Eingeordnet in das große Umgestaltungsszenario würde das bedeuten – ein Herunterfahren der Entwicklung in der “Westhäfte der Erde”. Eine neue Art der Beherrschung, der Steuerung.
Raddatz sagt, der Islam ist ein Werkzeug zur Ent-Ichung, zur Manipulation.
Der Islam als Wegbereiter eines neuen Totalitarismus ?
An dieser Stelle bin ich erst mal am Ende. Denn : Die angestrengte Überführung der europäische Länder in eine zentral verwaltete überstaatliche Einheit schreitet munter voran – und KOMMT WEITESTGEHEND OHNE ISLAM AUS !
Zurück zu Allah`s Erlaubnis an die Juden.
Diese Erlaubnis paßt nicht ins Konzept.
Die organisierten, eingeweihten Teile des Judentums bereiten eine Destabilisierung des geamten Nahen Ostens großer Teile Afrikas und mehr DURCH RELIGIÖS INSPIRIERTE KONFLIKTE UND KRIEGE VOR.
Der Konflikt mit dem größten Zündpotential ist der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten.
Dieser Konflikt ist uralt, wird aber gegenwärtig aus seinen Halterungen und Eindämmungen herausgeschlagen, so daß er aus seinem Schlaf erwacht.
Und es ist dieser Konflikt (nicht der zwischen Christen und Moslems), der die größte, gewaltfähige
Millionen-Basis bietet für das, was nach dem Jahrtausend – Plan der eingeweihten Teile des Judentums unbedingt kommen muß :
Armageddon, die Endzeit, die Zeit der Kriege, die Geburtswehen des Messias.
Teil dieses Konzepts ist ein vernichtender Angriff auf den Staat Israel. Zu gegebener Zeit.
In dieses Konzept paßt nicht, daß der Islam gut mit dem Judentum auskommt. Auch nicht, daß die
Welt der islamisch geprägten Regimes sich auf eine Koexistenz mit dem “unberechtigten Judenstaat
auf islamischem Erbland” eingelassen haben.
Frieden – paßt nicht in dieses Konzept.
Möchte irgendjemand leugnen, daß die aktuellen Geschehnisse exakt in diese Richtung zeigen ?
Möchte irgendjemand behaupten, dieses absurde, wirre und in seinem Ausgang scheinbar völlig unberechenbare Geschehen sei das Werk eiskalter US Strategen, die mal wieder die Hand auf die Ölreserven legen wollen ?
Oder die ein ganzes, brisantes Weltviertel unter permanenter Atomkriegsgefahr – und ihren Erzverbündeten Israel damit in permanenter Angst halten wollen, damit er nicht allzu fordernd auftritt ? Damit Amerika seine Rüstungsabsatz steigern kann.
Oder daß es ein Schurkenstück Israels ist – die Araber sollen sich nun gegenseitig vernichten, dabei aber Israel aussparen .
Bitte sehr – das sind auch – sogar sehr beliebte – Denkfiguren.

Kommentar von Horus — 4. März 2012 @ 00:54

17.Horus, meine Denkfigur, oder Entwicklungsprinzip, wäre: Machtkampf. Folgende Aspekte möchte ich dabei hervorheben:
-Oligarchismus als Ergebnis des Machtkampfes
-Machtbalancen, also das gegenseitige Sich-in-Schach halten von einzelnen playern
-der Begriff “geschlossenes System”

Oligarchismus sei demnach immer das Resultat des Machtkampfes innerhalb eines jeweiligen Systems (z.B. Nation). Nun ist es aber so, daß unser derzeitiges Bezugssystem der Globus ist: nicht eine Nation, nicht das Sonnensystem oder das Universum, sondern der Globus: denn das ist der Bereich, der dem Zugriff zugänglich ist
-> also: etabliert sich im geschlossenen System Globus Oligarchismus. Man rate, wer die Oligarchen dieses Systems sind: die Juden.
Warum: in den Nationen mag es noch, oder früher, nationale Oligarchen gegeben haben. Die Nationen selber werden nun aber player im System Globus, so wie die Volksangehörigen der Völker vorher in ihren Ländern player im Machtampf ihres jeweiligen Landes waren. Im globalen Machtkampf aber haben nur die Juden die Voraussetzungen zu gewinnen, und das haben sie auch: gewonnen.
In diesem Bild wären alle Ereignisse auf dem Globus einzuordnen als Maßnahmen, die verschiedenen player gegeneinander auszuspielen, zu schwächen, auszulaugen usw.. Vieles was passiert muß nicht besonders planvoll sein. Ganz grundsätzlich wird schlicht und einfach jede bestehende Entität erst einmal: destabilisiert. Keiner darf auch nur potentiell mächtig werden, jeder ist mit Konflikten zu beschäftigen. Also werden, z.B. innerhalb von Nationen, grundsätzlich immer vorhandene Interessengegensätze scharf gemacht, statt ausgleichende Lösungen zu fördern; es werden zwischen den Nationen Konflikte in gleicher Weise scharf gemacht; es werden Tricks mit der Finanzwaffe ausgeführt, es werden vielleicht Naturkatastrophen mit neuartigen HAARP-Waffen ausgeführt.
Inwieweit sich das in einen detailierten Masterplan einordnet, d.h., wieviele details da angeblich schon orherbedacht und vorgeplant sind, weiß ich nicht. Aber es scheint mir einordenbar schlicht und einfach in das Paradigma “Machtkampf”.

Was den Endkampf in Armageddon angeht, so ordnet sich das gut in dieses Paradigma ein: Machtkampf ist ja nicht Frieden, sondern will die Entscheidung (also die Idee ist, sich nicht auf den guten Willen von anderen zu verlassen, sondern die Hierarchie wirklich auszukämpfen… dazu noch eine Anmerkung später). D.h. auch wenn es uns scheinen mag, als ob es gar keine großen Konflikte gäbe und man doch so nachgerade, wo die Menschheit (wir Weißen… dieser Hinweis muß in der heutigen Zeit sein) mittels Technik die drängendsten Probleme gelöst hat, so ist das vordergründiges Denken, denn im Hintergrund bleibt die Machtfrage immer präsent (wir merken das nicht, weil wir da oben nicht mitspielen, aber die echten player sind natürlich voll bei der Sache). Das heißt: der Kampf geht weiter. Er wird immer auf die Spitze getrieben, bis hin zur Entscheidung, wer gewonnen hat. Logischerweise werden die Einsätze immer größer, und beim letzten Waffengang ist es eben ein Konflikt von Armageddon-Ausmaßen.

Der Machtkampf kann auch nicht ruhen: denn das gibt dem Gegner nur Zeit, sich noch besser vorzubereiten. Es steckt also eine innere Dynamik in der Entwicklung.

Bezüglich “Macht” ist mir mal dies eingefallen: daß also “Macht” bedeutet, sich nicht auf den guten Willen meiner Mitmenschen zu verlassen, verlassen zu müssen: sondern schlicht und einfach garantiert zu haben, daß geschieht, was ich will. Betrachten wir also die Juden in ihrem Krieg gegen alle anderen: die Juden verlassen sich nicht darauf, daß wir Weißen hoffentlich nett sind: sie haben ein Netz gesponnen, mit welchem sie absolut gewährleisten, daß wir uns nicht mehr rühren können und das Maul nicht mehr aufmachen. DAS ist unsere Situation: keiner kann heute mehr ein Wort sagen, sie haben alles in Stellung gebracht: Haßgesetze, StasiFa-Paramilitärs, und letztlich die Mossad-Killertruppen. DAS ist Macht.

Ich verstehe die Juden also als den player, der im globalen Machtkampf vorne liegt, und dem vielleicht jetzt nur noch ein Mosaikstein fehlt, ein Endkampf, zugespitzt, auf die Spitze getrieben für die endgültige Entscheidung denn es kann nur einen geben: Armageddon.

An sich wollte ich damit auch noch sagen, daß dies bedeutet, daß man jüdsiche Hervorbringungen nicht pauschal ablehnen sollte… aber das wäre die falsche Argumentation… tatsächlich sind alle jüdischen Hervorbringungen zunächst mal unter dem Verdacht, eine Kriegsmaßnahme im Machtkampf zu sein, also natürlich der Schwächung zu dienen.
Aber ganz so leicht ist es nicht: jüdische Maßnahmen dienen, als reine machtpolitische Maßnahmen, grundsätzlich der Herbeiführung einer Art Machtbalance zwischen großen Mitbewerbern (damit diese sich gegenseitig in Schach halten). Das bedeutet einerseits, den einen zu ficken, aber es kann auch bedeuten, den anderen zu stärken: es gibt also immer wieder Parteien, die von den Juden hofiert, gefördert und vorangebracht werden. Russland wurde von den Juden im WK II in gigantischem Maße beliefert mit Technologie (der link war hier schon öfters, diese Lieferungslisten dieses Luftwaffenmajors oder so). Die Briten durften ein Weltreich haben, die Amis mit selbstgedruckten Petrodollars alle Weltproduktionsgüter gratis beziehen. Man mache also nicht den Fehler, alles, was Juden hervorbringen, alleine deswegen zu verwerfen nur weil es von Juden stammt. Das ist zu kurz gedacht, wird den Dingen nicht gerecht, und delegitimiert nur denjenigen, der so verfährt, weil er damit Dinge herabsetzt, die unzweifelhaft gut sind. Sie sind nur trotzdem gewiß nicht in guter Absicht geschehen.

Jedes Entwicklungsprinzip muß natürlich ausgiebig geprüft werden, ob es die beobachteten Fakten gut erklärt, das ist ne Menge Arbeit, die ich natürlich nicht geleistet habe. Ich stelle es eben mal so in den Raum. Das Innovative meines Ansatzes ist, daß es bestimmte Tabus ignoriert: 1)Tabu Sozialdarwinnismus: Machtkampf, 2)Existenz von Ethnien und ethnischen Intressen, Ethnien als Teilnehmer des sozialdarwinistischen Machtkampfes, 3)die explizite Benennung von Juden als Teilnehmer, in distinkter ethnischer Identität, am Machtkampf und daß sie da führen bzw. so gut wie gewonnen haben.

Eine Frage bleibt mir noch: ist es vorstellbar, daß irgendwelche jüdischen Heinis vor 3000 Jahren oder so sich so ein Konzept ausgedacht haben, solche Weitsicht bewiesen hätten? Keine Ahnung; vielleicht kann man es ableiten, wenn man Juden als Händlervolk sieht, welches ziemlich reich und einflußreich wurde: damit hätte man bereits den übernationalen, prinzipiell globalen (genauer: Gesamtsystem-weiten; gäbe es Markolonien, so wären diese natürlich inbegriffen) Ansatz (Handel) sowie die Ressourcen (Geld, Verbindungen). Daraus kann sich dann die Position im Machtkampf ergeben haben.
Nicht völlig klar ist mir dabei die Rolle der Religion, wie gesagt, inwieweit das mit Entwürfen von vor 1000nden von Jahren zusammenhängen kann. Was den jüdischen Satanismus angeht, so würde ich das einfach als Sozaildarwinismus ansehen, die Bereitschaft zum Machtkampf mit ultimativer Entschlossenheit (ich meine, so könnte man Satanismus verstehen oder deuten).

Kommentar von Pit — 4. März 2012 @ 09:50

18.Ich bin immer davon ausgegangen, dass die Elite unreligiös ist, aber wer sagt uns ob der tip of the tribe nicht doch die längsten Bärte hat und Amalek zu 100% auslöschen will?

Ich würde davon ausgehen, dass die oberste Etage religiös ist, reinigungskraft. Die zweitoberste (Bänker, Kulturmarxisten) ist allerdings eher nichtreligiös, oder wirkt zumindest oberflächlich so. Natürlich hat diese Form der Religiosität wenig mit dem zu tun, was wir uns unter religiösen Menschen vorstellen. Aber eine durch und durch spirituelle Haltung sollte man ihnen nicht absprechen, das Wort ist ja an sich neutral, es gibt lichte und dunkle Spiritualität.

Ich habe auch schon vermutet, dass das in jüngerer Zeit stattfindende Wegdrängen von Religiosität als “etwas für unaufgeklärte Doofis” eine Taktik ist, uns blind zu machen, oder – um einen bekannten Spruch zu zitieren: Die größte List des Teufels, ist die, Menschen glauben zu machen, es gäbe ihn nicht.

Schön, dass Du wieder da bist, Horus. Ich habe Dich vermisst, und schon befürchtet, Du hättest uns verlassen.

Ich habe nicht alles verstanden, was Du geschrieben hast, aber ich weiß auch, dass es schwer ist, diese Dinge auszudrücken. Darf ich versuchen, umformulierend zu interpretieren? Und Du korrigierst, wenn ich falsch interpretiert habe?

Islam und Judentum stehen sich bei weitem nicht so feindselig gegenüber, wie es derzeit alle Spatzen von allen Dächern pfeifen. Sie sind sich theologisch und von den Riten her sehr ähnlich. Auch die Völker, aus denen diese Religionen geboren wurden (Araber, Juden) sind ethnisch nahe Verwandte. Historisch gesehen haben sie stets gegen die weiter im Norden beheimateten Völker zusammengehalten, und unter der Oberfläche tun sie das auch heute noch.

Es geht – das ist jetzt keine Interpretation, sondern meine Vermutung – beim Verschweigen dieser Israel-gehört-den-Juden-Sure nicht nur darum, die Moslems der Welt hitzköpfig zu halten, sondern auch darum, diese Judentum-Islam-Nähe vor aller Welt zu verbergen.

Der Nahe Osten und insbesondere der Israel-Palästina-Konflikt ist das Pulverfass, an dem sich Armageddon entzünden soll (Himmel, warum muss ich JEDES Mal googeln, ob man das mit zwei g oder zwei d schreibt???) . Du schreibst aber auch, es wäre der Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten. Ich kann derzeit nicht allzusehr erkennen, dass die sich mehr fetzen. Der schiitische Iran und die sunnitische Türkei nähern sich eher aneinander an.

Möchte irgendjemand behaupten, dieses absurde, wirre und in seinem Ausgang scheinbar völlig unberechenbare Geschehen sei das Werk eiskalter US Strategen, die mal wieder die Hand auf die Ölreserven legen wollen ?

Nein, das ist es nicht.

Dennoch ist es nicht falsch, was Pit schreibt. Auf der Handlungsebene werden die Regeln eines Machtspiels angewandt und meisterhaft beherrscht. Auch die Geldgier ist real. Ohne sehr viel Geld würde das ja nicht funktionieren. Und Geld verdient man mit Öl. Und mit Drogen. Deshalb stimmen diese Dinge schon auch… nur sind sie m.E. eben nur notwendige Mittel zu einem Zweck. Einem Zweck, der als “höherer” Zweck betrachtet wird, als die Erlangung von persönlichem Wohlstand. Und es geht auch nicht um Macht der Macht willen. Dass das den handelnden Figuren nebenbei angenehm ist, Geld und Macht zu haben, ist ja deswegen nicht ausgeschlossen.

Oder daß es ein Schurkenstück Israels ist – die Araber sollen sich nun gegenseitig vernichten, dabei aber Israel aussparen .

Viele, die das jüdische Element in all dem, was vorgeht und belastend und zerstörend ist, erkannt haben, konzentrieren sich m.E. zu ausschließlich auf den Staat Israel. Als ob es nur drum ginge, dieses Land möglichst groß und möglichst sicher als Nation unter 200 anderen Nationen zu bewahren. Das glaube ich nicht. Israel hat einen anderen Zweck.

Der Begriff “Geburtswehen” wird nicht umsonst so oft gebraucht, z.B. auch von dieser Lerner-Spectre, obwohl sie zu Goyim-Journalisten spricht, die doch eigentlich etwas verblüfft sein müssten ob dieses Wortes. “Hä, Geburtswehen??? Wieso? Wer oder was wird hier geboren? >Was hat das mit einem multikulturellen Europa zu tun?” Natürlich fragt keiner. Aber eigentlich müsste man es doch.

Menschen nehmen zu leicht eine merkwürdie Wortwahl oder auch merkwürdiges Verhalten hin, sind viel zu schnell und zu leicht geneigt, Merkwürdigkeiten als “der tickt halt ein bisschen komisch” oder “die drückt sich halt geschwollen aus” oder “die Politiker sind halt doof” abzutun. Das ist ein Fehler. Ich glaube, man sollte akribisch sein.

Etwas, das vielleicht wirklich nur spinnig von mir ist, aber ich erwähne es trotzdem mal:

Ich bin Fan der Anno-Computerspielreihe und habe als solche auch das neue Anno2070. Es ist nicht gut, vom Spielerischen her (hingeschludert und viel weniger komplex und weniger schwierig als die Vorgänger) und vor allem von der Atmosphäre her. Die Anno-Atmosphäre war bei allen Vorgängern immer beruhigend-altmodisch-schön – fantastische Musik. Es ist von deutschen Entwicklern und ich bilde mir ein, das zu spüren. Ich spiele jetzt wieder Anno1404. Anno2070 ist andes, eiskalt und voll von NWO-Symbolik und zeichnet eine NWO-Zukunft. Da die Anno-Reihe immer auf einer Inselwelt spielt (Infrastrukturen mit Schiffen zu schaffen, ist Teil der Strategie), ist die Story bei 2070, dass aufgrund “des Klimas” große Teile der Erde versunken sind und man jetzt eben eine globale Inselwelt hat. Im Eingangsbildschirm ist aber eine nur leicht veränderte Weltkugel (von unserer Seite her, nicht der amerikansichen) abgebildet … und jetzt kommt’s: Die größte Veränderung darin ist, dass der gesamte Nahe Osten – Arabien, Israel – fehlt und ein großes Meer ist. Wahrscheinlich Zufall, aber wenn ich an die Medien-”Prophetien” zu 9/11 denke, will ich es halt mal erwähnt haben.

Kommentar von osimandia — 4. März 2012 @ 13:11

19.Was hier von dem “sehenden Auge” des Horus so zu zutreffend als “Plan” der “eingeweihte Teile des Judentums” bezeichnet ist, setzt paranoides Gehirnturnen seit Jahrhunderten voraus. Dennoch, die unsichtbaren Schatten werden immer sichtbarer und das wird die “sich selbst erfüllende Prophezeiung” verhindern.

Weishaupt hatte 1787 Dokumente veröffentlicht, welcher Methoden man sich bedienen müsse, um die bestehende Ordnung zu zerstören. Viele Publikationen des 19.Jahrhunderts belegen die Päne der Illuminaten über die anzuwendenden Mittel. 1859 erschien die Schrift des Franzosen Crétineau Joly, “L’église romaine en face de la révolution”, in welcher die jüdische Führung von “Geheimgesellschaften” attackiert wurde.

Illuministischen Charakter hat ebenfalls das kommunistische Manifest des Juden, Karl Marx, die ideologische Grundlage der “Weltrevolution” mit der Zielsetzung der Errichtung eines Superstaates durch Sklavenarbeit.

In diesen Zusammenhang spielt auch Michail Alexandrowitsch Bakunin eine große Rolle. http://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Alexandrowitsch_Bakunin ; denn sowohl nach Disraeli, einem konvertierten Juden, und früher Bakunin, war die “Weltrevolution” Mitte des 19.Jahrhunderts unter jüdische Kontrolle geraten.

John Retcliffe warnte 1868 in seinem Roman, ” Biarritz” vor der jüdischen Verschwörung , ebenso ein Jahr später der französische Katholik und Royalist Gougenot Des Mousseux in seinem Buch “Le juif, le judaïsme et la judaïsation des peuples chrétiens” (Der Jude, das Judentum und die Verjudung der christlichen Völker). 1869 publizierte Bakunin seine Polemik gegen die Juden .

In all diesen Werken ist die von Weishaupt in seinen Dokumenten veröffentlichte Grundidee erwähnt, nämlich die Vernichtung aller Religionen, aller legitimen Regierungen und Nationen und die Errichtung eines despotischen Weltstaates.

Während die Schriften in den vergangenen 200 Jahren nur Wenigen bekannt waren/wurden, haben wir in der heutigen Zeit alle Möglichkeiten, sie zu lesen und vor allen Dingen zu vergleichen inwieweit das, was damals als Realität schwer vorstellbar war, heute in ein Ist-Stadium getreten ist.

Mehr dazu ab Seite 214

Kommentar von submarine — 4. März 2012 @ 14:25

20.frundsi,
die Kommentarsektionen zu David Dukes Videos sind inzwischen deaktiviert. Alte Kommentare konnten von Stormfrontern gerettet und auf mediafire gespeichert werden:
http://www.stormfront.org/forum/t869604-11/#post10033045

Kommentar von reinigungskraft — 4. März 2012 @ 15:21

21.Danke Reinigungskraft.
Vielleicht kann Toby auch den von mir zitierten Text in anständiges Deutsch übersetzen???

Kommentar von frundsi — 4. März 2012 @ 19:14

22.Deep Roots,
ich glaube, ich habe deinen zweiten Punkt jetzt verstanden. Unabhängig davon was eine angemessene oder gängige Interpretation der Sure ist, ist sie offenbar (wie der Fall Khaleel Mohammed und seiner Schüler bewiesen hat) dazu geeignet, einen Islam zu definieren, dessen Machtbereich an der Grenze zu Israel aufhört. Was fehlt ist ein (nahezu) weltweites Kalifat und ein jüdisch kontrollierter Wächterrat.

Kommentar von reinigungskraft — 4. März 2012 @ 22:32

23.Moslems und Christen: Friedensmarsch nach Jerusalem
Kasan. Mit einer gemeinsamen Pilgerfahrt nach Jerusalem wollen Moslems und Christen aus der Kasan im Juni 2012 ein Zeichen für internationale und konfessionelle Eintracht setzen. Ihr Weg führt durch mehrere Länder.
Ruslan Abdullin, der Leiter des Organisationskomitees des „Internationalen Marsches für Frieden und Eintracht“, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur ITAR-TASS, die Geistliche Verwaltung der Muslime Russlands habe der Aktion ihren Segen gegeben.

http://www.aktuell.ru/russland/news/moslems_und_christen_friedensmarsch_nach_jerusalem_31165.html

Na, wenn das nicht eine gute Nachricht ist. Und anschliessend wird um das goldene Kalb getanzt und gesungen: “Wir haben uns ja alle sooooo lieb”.

Kommentar von submarine — 4. März 2012 @ 23:13

24.Hier meine Übersetzung des von Frundsi in seinem Kommentar # 15 zitierten Textes:

„Gegen Ende seines Lebens machte der Professor bei mehr als einer Gelegenheit eine Bemerkung mit solch ernster Miene, daß er sie als Beweis für Weisheit zu betrachten schien, und ich habe dementsprechend das Gefühl, daß es mir obliegt, sie hier festzuhalten, auch wenn ich sie nicht ganz billige.
‚Wissen Sie’, fragte er, ‚was die zukünftigen Historiker als das bedeutendste Ereignis dieses Zeitalters betrachten werden?’ Nun, was war das?
‚Es wird nicht Hitler und der Zweite Weltkrieg sein, es wird nicht die Freisetzung der Kernenergie sein, es wird nicht die Bedrohung durch den Kommunismus sein.’
Diese Verneinungen schienen sehr umfassend zu sein. Er setzte einen Ausdruck extremen Ernstes auf und zog die Mundwinkel herunter.
‚Es wird die Abdankung des weißen Mannes sein.’
Dann nickte er mehrmals, um seiner These Nachdruck zu verleihen.“

Eine interessante und für die Juden natürlich praktische Gemeinsamkeit von Christentum und Islam ist übrigens, daß beide Religionen ihren Gläubigen das Zinsnehmen verbieten, was, solange das auch durchgesetzt wird, den Juden ein Monopol auf das Kreditgeschäft verschafft.

Kommentar von Deep Roots — 5. März 2012 @ 18:48

25.Vielen herzl. Dank Deep(i)

Kommentar von frundsi — 5. März 2012 @ 19:35

26.Gern geschehen, frundsi!

Ist eigentlich das Buch „Wir kommen“ des als „Anti-Sarrazin“ apostrophierten kurdischen Alewiten Inan Türkmen in Deutschland medial schon ein Thema? Siehe den ORF-Artikel Austro-Türke als Wutbürger:

Die Türken werden kommen, weil sie jünger, stärker und ehrgeiziger sind, prognostiziert der türkischstämmige Österreicher Inan Türkmen in seinem Buch „Wir kommen“. Er will damit provozieren. Ein „Integrationsbericht“ sei es aber nicht.

„Egal, ob ihr die Türkei mögt oder nicht, ob ihr uns türkische Migranten integriert, oder nicht, ob ihr die Türkei in der EU haben wollt, oder nicht: Der türkische Einfluss in Europa wird steigen. Denn wir sind jünger, hungriger und euch zahlenmäßig überlegen“, schreibt Türkmen in „Wir kommen“. Mit Aussagen wie diesen will der 24-jährige Österreicher und alewitische Kurde gezielt provozieren.

Österreicher, alewitischer Kurde, türkischstämmig… da mischen die ORF-Heinis aber arg viele ethnische Kategorien zusammen, die nicht zusammegehören.

Kommentar von Deep Roots — 5. März 2012 @ 21:16

27.@ Pit

DAS GANZE EIN MACHTKAMPF JÜDISCHER OLIGARCHEN…?

Dieser Machtkampf – der hat es dir wohl angetan ? Dein Avatar ist auf dieser Linie – der Vorname
eines Tieres, daß sich verbeißt – und sich treu bleibt in diesem Biß.

Das soll jetzt nicht der Blooger – Hohn sein.
Klar ist “der Machtkampf der Oligarchen” eine passable Denkfigur, ein geschichtlich reales Paradigma,
eine brauchbare Drehbuch- und Romanvorlage.
Aber in der von Dir kolportierten rohen, nicht systematisch weiterentwickelten Version – ist es eine wenig brauchbare Sache.
Vielleicht können wir einmal “1984″ von George Orwell als Verständigungsgrundlage benutzen. Gelesen ? Ist ein Obligo für Gläubige enes globalen Oligarchenkampfes.
Können wir also ?
In “1984″ verpaßt der Hauptschurke “Brown” dem elektroschockgefolterten Helden “Winston” eine Confessio, warum und wieso SIE, die Bruderschaft, die Weltherrschaft übernommen haben –
und behalten werden. Er sagt sinngemäß : Nationalsozialismus und Kommunismus waren beide
harte und achtbare Menschenführungs- und Überwindungssysteme, von denen WIR viel gelernt und
das Beste übernommen haben. Aber sie haben versagt ! Warum, Winston ? Sie taten es im Namen eines GUTEN, sie taten es im Namen – und sei es auch nur einer teilweise – sich selbst vorgetäuschten Gerechtigkeit. Das, Winston, haben WIR hinter uns. WIR tun es ausschließlich wegen der Macht – und
wir haben den Glauben an die Macht – an unsere Macht – zu einem System von unausweichlicher, reiner logischer Schönheit entwickelt. Daran zweifelt im Grunde – außer ein paar Unbelehrbaren – und außer dir, Winston – niemand mehr….
Dieses System der Bruderschaft Brown wäre in etwa die Spitze der Entwicklung, zu der sich die von
dir angeführten jüdischen Oligarchen bereitfinden und einvernehmlich organisieren müßten.
Daß es Oligarchen gibt, und daß sie schon seit Jahrhunderten immer wieder mal so schlau waren, sich
bündisch – clanmäßig – kartellmäßig – zu organisieren – ist klar.
Daß es jüdische Oligarchen gibt, die innerhalb dessen eine prominente Rolle einnehmen, auch.
Aber solche, aus reinen egozentrischen Interessen agierenden Bünde – übernehmen niemals die Weltherrschaft, auch wenn das in James Bond Filmen und eben auch in 1984 anschaulich und düster
beschrieben ist.
Warum nicht ? Weil Wölfe zwar im Rudel jagen….aber mehr Organisation als einen geregelten Wechsel
vom Altleitwolf zum Jungleitwolf durch Kampf zur Not durch Totbeißen – bringe sie nicht zustande.
Warum nicht ?
Weil Wölfe Jäger sind, gerne frei bleiben wollen – und vor allem – von der Beute leben.
Und DIESE BEUTE SCHENKT IHNEN DIE WELT im überreichen Maße.
Die Welt, SO WIE SIE IST.
Verabschiede dich von dieser Denkfigur.
Sie ist – zumindest in dieser Form falsch – und führt dich ab vom “rechten Wege der Erkenntnis”.
Die Wölfe werden eingesetzt von den Meistern, als Figuren im Spiel.
In den etwas zurückliegenderen Zeiten – 1920, 1930 – wo wir aus der Entfernung klarer sehen können,
die Akten geöffnet wurden… sehen wir überall Oligarchen zentral im Einsatz…Henry Ford, DuPont,
Deterding mit seiner Unterstützung Hitlers, um ihm die enteigneten SHELL – Ostraffinerien wieder zurückzugewinnen…
Deine Denkfigur ist m.E. deswegen falsch, weil der Einzelmachttrieb nicht hinreichend ist, um ein
so hoch organisiertes, über die Jahrhunderte gesteuertes Geschehen zustande zu bringen.
Ich bitte dich – Robespierre, Danton, Marat – die französische Revolution – solche Figuren, solches Geschehen bringe keine Oligarchen in Gang, und wenn sie tausend mal daran verdienen.
Das ist es ja – die Meister lassen die “Teufel in Menschengestalt” los, versetzen aber auch eine ziemlich
große Menge Normalmenschen in Raserei – UND sie setzen die Wölfe in Marsch, die dann ihre Beute machen. Gleichzeitig. Aber ursächlich sind die letzteren nicht.
Siehe 9/11 ! Dem unbedarften 9/11 – Beschauer ist es unfaßbar, wieviele rein geschäftliche Transaktionen und Kampagnen direkt auf die Vernichtung der beiden Türme gerichtet waren – und in
welchem Umfang vom Zeitpunkt und der Tatsache der Zerstörung profitiert wurde – von offensichtlich
vorher Informierten. War 9/11 deswegen eine groß angelegte Asbest – Entsorgung in Tateinheit mit einem Versicherungsbetrug ? Nein. Doch. Aber nicht zu aller erst.
War der Irakkrieg eine der typisch häßlichen, imperialistischen Maßnahmen Amerikas, um sich den
privilegierten Zugriff auf das Öl zu sichern ? Sagt man nicht, daß eine gewisse Zeit Elemente des tiefen Staates in den Etagen von Raytheon logierten, na bitte also, mal wider der militärischindustrielle Komplex, die guten bösen alten Wölfe ?
Zweifellos steigerte der Irak Krieg den Raketenabsatz von Raytheon, und zweifellos spielt auch das Öl eine Rolle.
Aber Amerikas Politik führt zu einer Zerstörung souveräner politischer Einheiten, seien es nun Gespensterdiktaturen, Kryptodemokratien oder altsozialistische Republiken – oder ganz normale
Nationen, die sich als solche fühlen und es bleiben wollen.
Die Gliederung der Menschheit in national abgegrenzte Gebilde – und die daraus resultierenden
Konkurrenzen, Konflikte und Bündnisbedürfnisse – waren – und sind noch – die beste aller möglichen Welten für ein auf dem Weltwährungssystem Dollar und und den weitreichendendsten Superwaffen
sitzendes 250 Millionen Imperium in Insellage.
Amerika – braucht keine andere Welt als diese – das ist Quatsch.
Und eben darum ist es umso unheimlicher, daß von Amerika aus eine Politik betrieben wird, die die Handels, Sicherheits – und politischen Interessen Amerikas so massiv bedroht oder zumindest vor
absurd unberechenbare Vorraussetzungsverschiebungen stellt.
Das Kartell der Wölfe hätte die alte Welt behalten, angefangen mit Lybien.

Da ist jemand, der die Masterpläne ausgibt.
In diese Masterpläne sind zwar Wolfskampagnen eingebaut.
Aber die Wölfe sind nicht die Macher.

Fange bei den Templern an. Die Templer sind niemals untergegangen. Ihre Geschichte setzt sich
bis heute fort.
Die Templer sind nach ihrer Verfolgung in Frankreich ausgewandert – nach Schottland und England.
“Londoner City” !

Kommentar von Horus — 6. März 2012 @ 01:46

28.@Osimandia

Ich kann aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr zu allem Stellung nehmen.
Danke für deine Antwort.

Sunniten und Schiiten.
Dieses religiöse Schisma zwischen den beiden Hauptrichtungen des Islam ist so alt wie der Islam selbst –
und wahrscheinlich nicht überbrückbar. Aber darum hat sich auch niemand groß gekümmert, im Gegenteil hat sich die islamischen Staatenwelt weitgehendst darauf eingerichtet, trotz Iran.

Seit dem zweiten Irak – Krieg aber werden die Schiiten mit aller Gewalt aus ihrer Jahrhundert – Ruhe
geschüttelt – wenn es auch vielfach eine Ruhe in Armut, Vergessenheit und Rückständigkeit war.
In beiden Irak – Kriegen waren die Schiiten stark betroffen, wurden von den Truppen Saddam Husseins massakriert und von Amerika verraten und verkauft.
Durch den systematischen Terror des Al Kaida Netzwerks werden die Schiiten im Irak nun weiterhin
ein ums andere Mal brutal provoziert.
Seit dem “arabischen Frühling” nimmt die Zahl und das Volumen der innerstaatlichen Konflikte auf der
sunnitisch-schiitischen Grenzlinie massiv zu.
Da der komplette arabische Frühling inszeniert ist, ist auch dieser “Glaubenskampf” inszeniert.
Man hat das Gefühl, daß Sunniten und Schiiten sich ein paar Jahrhunderte daran gewöhnt haben, jeweils auf ihre Art in ihren jeweiligen Moscheen gen Mekka zu beten, ob irgendein versprochener Imam nun kommt oder nicht – und von den Unterschieden zur Konkurrenz rein gar nichts mehr wissen.
Diese entspannt-schläfrigen Mainstream – Islame werden nun allmählich aus ihrer Lethargie gerissen –
von der einen Seite durch die Einpeitscher des saudischen Wahhabbismus – und von der anderen Seite
durch die iranischen Erneuerungsbewegungen, die den Glauben an die NUN BALD BEVORSTEHENDE
WIEDERKEHR DES IMAM wiederbeleben sollen.
UND – durch die zahllosen brutalen Attentate, die beiden Gruppen klarmachen sollen, daß sie Gegner sein sollen.
Die ultraorthodoxe zionistische Lehre erwartet die Wiederkehr der jüdischen Messiase in den nächsten Jahren – und verpflichtet die unter ihrem Einfluß stehenden, ALLES MÖGLICHE zu tun, um das Heraufziehen der “Messiaswehen” zu unterstützen und zu beschleunigen.
In deren Prophezeihung ist eine Zeit der Kriege vorgesehen, die erst nach einer Weile in den entscheidenden Endkampf münden.
Nach dieser extremen, aber in letzter Zeit stark expansiven jüdischen Lehre wird eine Prophezeihung
dadurch erfüllt, daß der Gläubige sie durch sein eigenes Tun erfüllt.
Und genau dazu würde es passen, daß in den Staaten mit bedeutenden schiitischen Bevölkerungsanteilen – Syrien, Libanon, Jemen, Jordanien, Bahrain, Pakistan u.a.- Bürgerkriege entfacht werden, die dann aufgrund ihres Ausmasses das Einschreiten einer dritten Macht provozieren und dadurch ein Eskalation bewirken.
Von der schiitischen Konfliktlinie her könnte das der Iran sein, der eine Intervention “zum Schutz seiner Glaubensbrüder” durchführt. Von der militärisch-politischen Seite her könnte das Russland sein, das
unter einem neuen Präsidenten (!) “dem Westen Paroli bieten und seine Interessen im Mittelmeer”
schützen muß. Rußland könnte jene Macht “Magog” sein, die nach alttestamentarischer Prophezeihung
in das gelobte Land einfällt und die Verwüstung Israels einleitet.
Die Türkei ist aus der Konfrontation mit Israel – aber auch mit Iran – anscheinend wieder herausgenommen worden. Aber die Türkei könnte in Bälde eine Rolle im Konflikt mit Russland übernehmen – denn russische Flotteneinheiten müssen das goldene Horn durchfahren…

Was da in Afrika geschieht, erscheint mir als der gelbe Irrsinn.
Denn es geschieht offensichtlich nicht von selbst, europäische- EUROPÄISCHE !! Mächte sind aktiv daran beteiligt.
Würde es sich ausschließlich Lybien handeln – und hätte es eine langwierige, UN-Beschluß gestützte Kampagne mit “Verhaftung” Gaddhafis gegeben – man hätte es noch irgendwie als Demonstration der neuen europäischen Menschenrechtsbesessenheitund Auslastungsmaßnahme für DenHaag durchgehen lassen können.
Aber dieses Nation Bashing ? Nach den Afghanistan Erfahrungen ?
Es könnte ja mal Pit versuchen, das als wohldurchdachte Kampagne der Oligarchen zu interpretieren –
und aber dann bitte nicht von Öl, Wasser und Sonnenstrom aus der Wüste anfangen.
Denn zu diesen Gütern gab es wunderbare, alte Verträge. Und in Ägypten einen Friedensvertrag mit Israel.

Kommentar von Horus — 6. März 2012 @ 02:46

29.frundsi

Hab den Strang eine Zeitlang nicht mitverfolgt und daher erst jetzt dein Anliegen bemerkt. Ich versuchs mal … morgen oder so.

Kommentar von Sir Toby — 6. März 2012 @ 10:21

30.Danke Toby.
Deep Roots hat bereits bestens ausgeholfen.
LG

Kommentar von frundsi — 6. März 2012 @ 14:05

31.# frundsi

Okay.

Kommentar von Sir Toby — 6. März 2012 @ 16:51

32.@Osimandia, Teil 2

Ich habe mir nochmal deinen Beitrag Nr. 18 vorgenommen – in besserer Verfassung als gestern Nacht – in dem du ja die Denkfigur Pit bereits relativierend – und viel flexibler als ich – aufgenommen und eingeordnet hattest.
Du stufst das Denkmodell des reinen Machtkampfes ( “Trivialkartell der Machttriebe”) zutreffend in eine Wirksamkeitsklasse unterhalb jener Oberklasse ein, die die selbsterwählten Eingeweihten und Erleuchteten besetzen – und erkennst m.E ganz richtig, daß es diesen “um etwas Höheres” gehen muß.
Und diese konsequente Orientierung auf dieses Höhere, so wäre hinzuzufügen, gibt ihnen die Kraft, vor allem aber auch die intellektuelle, strategische, planerische Überlegenheit über die zumeist in ihrem klassischen Strebungsschicksal gefangen bleibenden Menschen.
Sie, die “Erleuchteten”, setzen das ihre auch nach einem halben Jahrtausend noch fort, wenn alle beteiligten Einzelgroßen, Sippen, Geschlechter, Zweige, Völkerschaften, Bünde, Organisationen derer, die es begannen, längst in alle Winde zerstreut, vertrieben, vernichtet und scheinbar untergegangen und vergessen sind.
Sie lassen es an anderer Stelle und zu einer anderen Zeit in scheinbar völlig neuer Form wiederauferstehen – und beleben es erneut mit den ihren.

Du schriebst von einer Journalistin – Spectre ? – die den Ausdruck Geburtswehen gebrauchte –
das würde mich einmal interessieren, wer das sein soll ?

Du schriebst von einer neuen Version von Anno, in dessen Spielweltkarte der Nahe Osten fehlt.
Ein Meer an seiner Stelle. Es muß nicht sein, daß der Nahe Osten buchstäblich “untergeht” – aber es
ist andererseits doch oft, zu oft so, daß in den scheinbar nur der Unterhaltung dienenden Filmen,
Romanen, besonders natürlich der Science Fiction Inhalte auftauchen, die zwischen fiktionaler Reflektion und demonstrativer Verkündung changieren.
Daher finde ich solche Hinweise wertvoll.
Du bist sehr wach – und der Wahrheit wohl sehr nahe auf der Spur.

Es kann kein Zweifel daran bestehen, daß mein Weg der Interpretation unter einer paradoxen Destruktivität leidet.
Indem Vieles dadurch erklärbar wird, daß man den ausführenden Kräften eine transitorische Agenda
unterstellt, vielleicht sogar eine Transhumane, katapultiert man sich selbst aus der Dimension des
gesichert-nachvollziehbar Erklärbaren wieder hinaus.
Denn – was ist nun genau “das Höhere”, und wie sind die Anwender des Höheren wirklich einzuschätzen ?
Das sind Fragen, die einen die Version von einem noch so schrecklichen bevorstehenden Machtkampf dann wieder als ein wohlvertrautes Übel lieben lassen…

Kommentar von Horus — 7. März 2012 @ 00:07

33.Horus, danke für deine Reaktion. Ich bin nicht festgelegt auf ein bestimmtes Erklärungsmodell und bin interessiert an deinem Ansatz, und an Kritik an meinem Ansatz (Macht, Sozialdarwinismus).

Zur Stützung meines Ansatzes nochmal zwei grundlegende Aspekte, und mir ist klar, daß ich alle beobachteten Fakten abklopfen müßte ob sie reinpassen oder nicht. Also:

1)grundsätzlich Destabilisierung: ist natürlich etwas arg allgemein… aber Libyen läßt sich damit rechtfertigen. Außerdem mag es in Libyen noch mancherlei andere Aspekte geben, die uns nicht so klar sind und welche es erklären könnten.

2)Wandel als Prinzip: kein stehendes Ziel abgeben, immer in Bewegung bleiben. Wir kriegen´s nicht mit, aber wer an der Macht sitzt, dem ist vielleicht viel präsenter, daß die Konkurrenz beständig auf ihn zielt, Also: immer wandeln, immer in Bewegung sein
-> dies erklärt: warum die Nationen aufgelöst werden, warum Amerika aufgelöst wird auch wenn es so scheint als ob dies vorteilhafte Modelle wären (aber ein dauerhaft starkes Amerika würde vielleicht doch die Weißen dort übermütig werden lassen? Egal… permanenter Wandel wird aus Prinzip betrieben… etwas genauer vielleicht: wenn´s der Machthaber nicht tut, so wird eben der Konkurrent, welcher mit einer Neuerung Macht gewonnen hat, neuer Machthaber… d.h. Innovation oder Mutation ist inhärent, da alle, die das nicht respektierten, nicht mehr leben). Mit einem Verständnis “dominante player sind die Juden, nicht Amerika”, ist es wohl auch nicht so schwer verständlich und paßt in mein Paradigma.

Ich bemühe mich immer, deinen Ansatz zu verstehen, wenn ich das überhaupt richtig wiedergebe dahingehend, daß es übergeordnete Motivationen gibt.
Also hatte ich mal folgenden Gedanken. man hört, daß die Lubawitscher die Einflußreichsten sind. Daß jeder in NY stramm stehen muß und sie empfangen muß, wenn sie kommen
-> also habe ich überlegt, ob sie die Macht haben könnten: sie würden also zur größten weltlichen Macht, Goldman-Sachs, gehen, und dort mit dem CEO sprechen. Sie würden ihn um Unterstützung (also Finanzierung) für allerlei Projekte bitten. Warum sollte der mächtigste Mensch der Welt, der CEO von GS, darauf eingehen? 2 mögliche Gründe: a)wenn er Jude ist… ok auch wenn er Nichtjude ist, alle anderen dort sind es doch, kommt also aufs gleiche raus… also: auch diese Leute haben ein Zuhause. Ihre jüdische erweitere Familie, das ist ihr soziales Zuhause. Diese müssen sie respektieren. Wenn die Lubawitscher in diesem Kreis das Sagen haben: so ist es vorstellbar, daß ein GS-CEO sich so einer Realität beugen muß, b)Erpressungs- und Mördernetzwerke: wer in einem geheimen Erpressungs- und Mördernetzwerk oben sitzt, als Spinne im Netz, hat immer die Oberhand. Der mächtigste Mensch der Welt, der GS-CEO: kann versuchen, irgendwelche Lubawitscher ermorden zu lassen. Aber: an wen soll er sich wenden? Er muß immer befürchten, daß seine Absicht der Spinne im Zentrum zugetragen wird. Er kann das also nicht riskieren, wenn er glaubhaft Grund zur Annahme hat, daß die Lubawitscher die Spinne im Zentrum sind. Also muß er sich ihren Anweisungen fügen. Zudem ist er vielleicht überhaupt nur GS-CEO, weil er vor Zeugen ein Kind umbringen mußte, damit ist die Hierarchie eh klar
-> also: ja, es ist denkbar, daß wenn sich nur EIN mal ein Erpressungs- und Mörderzirkel etabliert hat, dieser bis in alle Ewigkeit die Macht behält, ganz einfach weil nie mehr irgendwer irgendwo eine Position einnimmt, die nicht von diesem Netzwerk entsprechend kontrolliert ist.

Bleibt die Frage, warum die Lubawitscher dies tun: m.E. reicht dafür die ganz normale Erklärung ethnischer Konkurrenz aus: sie sind halt eine Gruppe, und als solche wollen sie persistieren und dominieren.

Ich werde sicher immer weiter versuchen zu sehen, inwieweit mir dein Ansatz, insoweit ich ihn überhaupt erfasse, Erklärungswert zu haben scheint. Ich finde aber, daß mein Ansatz eigentlich hinreichenden Erklärungswert hat.

P.S.: … mir jetzt zu mühsam rauszusuchen wo mir das als passender Aspekt erschien, irgendwo in einem deiner vorhergegangenen postings… aber ich möchte einen Aspekt hervorheben, der wenig genannt wird. Ich habe ihn in Henry Fords “International Jew” gelesen (habe das wie immer mehr überflogen, nicht komplett gelesen…). Jedenfalls lautet dieser Ansatz:
“going to the court”.

Ich fand das unheimlich erhellend. IMMER immer habe ich mich gefragt: da haben wir also die armen armen Juden, als Trödler und Hausierer…. und dann bringen sie es zu einem Rothschild: das ist ja sagenhaft und anerkennenswert. Fords Ansatz macht das natürlich zu dem BS der es vermutlich seit jeher schreiend war:
Juden haben sich keineswegs in ehrlicher Konkurrenz hochgearbeitet. Das Geschäftsmodell ist viel einfacher: man ist eh bereits dominant und reich. Als solcher gehe man an die Höfe kleinerer Potentaten und biete ihnen korrumpierende Deals die sie nicht ablehnen können -> und so wird eben per Dominoeffekt ein Lokalherrscher nach dem anderen eingesackt.

Immer von OBEN her agieren! Freie Marktwirtschaft my ass (meine Worte: wir haben nicht zuviel Freie Marktwirtschaft, sondern zuwenig = gar keine). SO baut man dann natürlich das Zentralbankensystem auf, mit dem jetzt mit einem relativ minimalen Aufwand die ganze Welt beherrscht wird.

Kommentar von Pit — 7. März 2012 @ 05:51

34.Das sind Fragen, die einen die Version von einem noch so schrecklichen bevorstehenden Machtkampf dann wieder als ein wohlvertrautes Übel lieben lassen…

Das empfinde ich auch so, Horus.

Gegen einen rein ethnischen Machtkampf und dafür, dass es um etwas “Höheres” geht, spricht neben dem, was Horus ausführlich erwähnt hat und was auch in dem Kommentar von Don Pelayo zu Weißer Zorn III angesprochen wird, auch, dass es in zahllosen Schriften und Reden GENAU SO GESAGT wird.

Man könnte natürlich einwenden: Was Lügner sagen, muss man ja nicht glauben.

Das ist richtig; und dass es sich um Personen handelt, die kein Problem damit zu haben, zu lügen, dass sich die Balken biegen, ist auch richtig. Aber es wären dumme Lügen, denn – wie gesagt – das, was in diesen Lügen ausgedrückt oder angedeutet wird, ist viel erschreckender und entsetzender als ein bloßer Kampf um Macht. Und wo harmlose Suchende auf diese Dinge stoßen und sie aussprechen, wird vehement dementiert. Man könnte fragen: “Warum wird’s dann überhaupt erst ausgesprochen, wenn es sowieso dementiert wird?” Aber die Antwort auf diese Frage ist leicht.

Weil manche Menschen nun mal nicht die Klappe halten können. “Anti-Verschwörungstheoretiker” argumentieren ja immer so, dass bei einer Verschwörung etwas rauskommen müsse, weil es immer einen gibt, der zu viel redet. Nun, da haben sie recht! Das ist wirklich so. Wo sie nicht recht haben und komplett vernagelt sind, ist da, wo sie es einfach nicht zur Kenntnis nehmen, wenn etwas ausgeplaudert wird.

Sie argumentieren logisch im Kreis: Wenn es eine Verschwörung geben würde, müsste mindestens einer drüber reden. Wann immer aber einer drüber redet, nehmen wir das nicht zur Kenntnis oder bezeichnen denjenigen, der geredet hat, als Irren, der wirr daherredet oder lügt, und diejenigen, die drauf rumhacken, dass der das doch gesagt hat, als bösartige Antisemiten oder zumindest ebenfalls als Irre. So ist immer sichergestellt, dass “nie einer drüber redet”. Und ergo gibt es die Verschwörung nicht, denn wenn es sie gäbe, müsste ja einer drüber reden….goto Anfang. Endlosschleife.

Darüberhinaus halten Juden uns für sehr dumm und auch sehr anders als sich. Sie wissen schon, dass viele von uns einen sehr hohen IQ haben, aber sie betrachten uns – und zwar zu Recht – als Personen, die vor denen man sich weitgehend ungehindert “privat” unterhalten kann, ohne dass sie es mitkriegen. Sie müssen nicht vorsichtig sein, weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass das funktioniert. Wenn Einzelne doch etwas mitkriegen und es erwähnen, werden sie entweder als “Antisemiten” beschimpft, die sich das aus Bosheit ausgedacht haben oder falsch interpretieren (kennen wir das nicht aus in abgeschwächter Form vom Koran?) oder als Personen, die “Satire nicht verstehen” oder gleich direkt als komplett Geisteskranke.

Danke für Deine Ausführungen zu Schiiten und Sunniten, Horus. Ja, da ist was dran. Insbesondere das:

Diese entspannt-schläfrigen Mainstream – Islame werden nun allmählich aus ihrer Lethargie gerissen –

ist einfach nicht zu leugnen.

Wenn man ältere Bücher über den Orient liest, begegnet man einem ganz anderen Islam als dem, den heutige Islamkritiker für den wahren halten. Es ist ihm zwar stets eine gewisse Brutalität immanent, aber eben auch ein schläfriger Fatalismus: Wasserpfeife rauchen und “Allah wird’s schon richten”. Darüber hinaus erscheinen Moslems in diesen Büchern nicht wie fanatische stolze Krieger sondern wie aufdringlich-unterwürfige Diener und Bettler des weißen Mannes, die natürlich nicht zögern, ihn um sein Geld zu erleichtern, aber sie haben eine devote Haltung. Und wer heute in islamischen Touristengebieten unterwegs ist (Ich nicht! Ich weiß es nur aus Erzählungen!) erlebt das immer noch: “Bester Freund- Wunderschöne Frau – Sonderpreis nur für dich”. Schleimer, keine Krieger.

Dagegen steht die Holzhammerpropganda eines gefährlichen und starken Islam – die übrigens SOWOHL von Islamkritikern als auch vom Mainstream verbreitet wird. Der Unterschied zwischen den beiden Positionen ist marginal. Diese zwei Gruppierungen gehen wegen Bagatellen aneinander hoch, bzw. der Mainstream fürchtet, Islamkritiker könnten zu Einwanderungskritikern werden und beugt diesbezüglich vor.

Es ist auch nicht ganz unzutreffend. Moslems werden nicht nur als Dschihadisten dargestellt, sie wurden auch dahin gedrängt, welche zu sein und sind es teilweise auch. Und ja, es stimmt. Auch Sunniten und Schiiten graben ihre alte Feindschaft wieder aus. (Iran und Türkei sind in der Tat nur ein Beispiel, wo versucht wird, dem entgegenzuwirken. Was auch entsprechenden Hass gegen die Türkei auslöst)

Der Dschihad ist dem Islam auch immanent, er wäre nur aus eigener Kraft vollkommen chancenlos und daher lag er gegenüber Europa auch Jahrhunderte auf Eis, wo er auch heute noch läge, wenn kein Extrem-Doping stattgefunden hätte. Moslems wurde eine künstliche und auf nichts fundierte Stärke suggeriert, an die sie selber glauben. Sie HABEN ja Erfolg, sie merken nur nicht, dass dieser Erfolg nicht ihr Verdienst ist. Ein typisches Beispiel ist dieser Inan Türkmen.

Kommentar von osimandia — 7. März 2012 @ 10:10

35.Zu Anno2070 noch: Ich habe mich da vielleicht missverständich ausgedrückt. Die eigentliche Spielewelt, in der man agiert, besteht aus fiktiven Inseln, die nichts mit einer realen Weltkugel zu tun haben und deren Anordnung bei jedem Spielstart anders ist, das war immer so. Der fehlende Nahe Osten ist nur in einer rein der Dekoration des Startmenus dienenden Graphik.

Du schriebst von einer Journalistin – Spectre ? – die den Ausdruck Geburtswehen gebrauchte –
das würde mich einmal interessieren, wer das sein soll ?

Es ist Barbara Lerner-Spectre. Keine Journalistin, sondern eine Jüdin unbekannten Berufs, die zunächst von den USA nach Israel ausgewandert ist (gute Idee!), dort aber unglücklicherweise “kein Sitzfleisch” hatte sondern nach Schweden weitergewandert ist, wo sie ein “Center for Jewish Learning” betreibt. (blöde Idee – sowas wäre doch in Israel eigentlich viel sinnvoller, oder nicht?)

Wir haben schon mehrfach ein Video verlinkt, wo sie Interviewern die Zukunft Europas erklärt. Aber man kann diese Geisterbahn gar nicht oft genug verlinken. Hier isses:

Deep Roots hat dankenswerterweise für diejenigen, die mit dem Verstehen von gesprochenem Englisch etwas ungeübt sind, unter Stimmen unserer Freunde ein Transkript angefertigt und übersetzt

“I think there’s a resurgence of antisemitism because at this point in time Europe has not yet learned how to be multicultural, and I think we’re gonne be part of the throes of that transformation, which must take place. Europe is not going to be the monolithic societies they once were in the last century. Jews are going to be at the centre of that. It’s a huge transformation for Europe to make. They are now going into a multicultural mode and Jews will be resented because of our leading role, but without that leading role and without that transformation Europe will not survive.”

Deep Roots’ Übersetzung:

„Ich denke, daß es ein Wiederaufleben des Antisemitismus gibt, weil Europa zu diesem Zeitpunkt noch nicht gelernt hat, multikulturell zu sein, und ich denke, wir werden ein Teil der Geburtswehen dieser Umwandlung sein, die stattfinden muß. Europa wird nicht die monolithischen Gesellschaften sein wie sie es einst im letzten Jahrhundert waren. Juden werden im Zentrum dessen stehen. Es ist eine riesige Umwandlung für Europa. Sie gehen jetzt in einen multikulturellen Modus über, und man wird einen Groll gegen die Juden haben wegen unserer führenden Rolle, aber ohne diese Führungsrolle und ohne diese Umwandlung wird Europa nicht überleben.“

Kommentar von osimandia — 7. März 2012 @ 10:28

36.Etwas OT aber ich denke zur allgemeinen Bildung sicherlich höchst interessant:

Nehmt euch ruhig die Zeit für diese site über den (kommenden?) Weltgerichtshof (der Menschheit).
Der kommende Weltgerichtshof wird wahrscheinlich NICHT in Den Haag beheimatet sein:

Painting at the entrance of the Supreme Court – The Rothschilds with Shimon Perez and Isaac Rabin.
Interessante Details an dem jüdisch-zionistischem Gerichtshof sind sicherlich das All-Sehende Auge, was mich jederzeit an Sauron und der “Lord of the Ring” Fabel erinnert. Das gleiche Sysmbol ziert ja bekanntlich die Rückseite der 1 Dollar Note.

Quelle: http://vigilantcitizen.com/sinistersites/sinister-sites-israel-supreme-court/

Kommentar von frundsi — 7. März 2012 @ 10:44

37.@Osimandia

Sehr schön Deine Vorführung der sich gegenseitig aufhebenden Kontraindikationen der Verschwörungstheorie – Kritiker :

1. Es gibt keine Verschwörungen !
2. Wenn es solche Verschwörungsbünde gäbe, müßten sich doch ab und zu ein paar Aussteiger
an die Öffentlichkeit wenden !
3. Wenn sich Aussteiger aus Verschwörungsbünden an die Öffentlichkeit wenden, können es keine
sein, weil es keine Verschwörungen gibt – siehe 1) !

Circulus totus negativus.

Kommentar von Horus — 7. März 2012 @ 23:16

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